Alarmstufe Rot: Zweite Phase der Masseneinwanderung

Der deutsche Michel ist vergesslich und bequem. Selbst zwei Millionen Migranten in den letzten zwei Jahren – die meisten als illegale Einwanderer nach Deutschland eingereist – haben den Beliebtheitswerten der Kanzlerin nur kurzfristig eine Delle versetzen können. Die Deutschen bringen einfach nicht die Kraft auf, sich von der ungeliebten Partnerin im Kanzleramt zu trennen. Die Beliebtheit der Kanzlerin ist beinahe wieder so hoch wie vor der Grenzöffnung im September 2015. Wie in einer kriselnden Ehe, in der sich beide Seiten nicht eingestehen wollen, dass es keine gemeinsame Zukunft gibt, wird Merkel wohl auch nach der Bundestagswahl weiterregieren. Statt einer sauberen Trennung wird der deutsche Wähler sein Gelöbnis wohl erneuern – einfach weil es bequemer ist, als etwas Neues zu wagen.

Doch für die Zeit nach der Wahl sind schon die nächsten dunklen Wolken am Horizont sichtbar. Sobald die Tinte unter dem Koalitionsvertrag getrocknet ist, wird das deutsche Volk erneut betrogen werden. Nach eigenen Angaben der Bundesregierung werden dann bis zu 300.000 Syrer und Iraker über den Familiennachzug auf einen Schlag zusätzlich nach Deutschland gelassen. Niemand sollte sich auf kraftvolle Beteuerungen der CSU verlassen. Selbst wenn sie eine Obergrenze in den Koalitionsvertrag hineinverhandeln könnte, würden die Familiennachzügler überhaupt nicht als Asylbewerber gezählt. Das Chaos aus 2015 wird sich dann also wiederholen, die Wohnungsknappheit weiter zunehmen und das Vertrauen in den Rechtsstaat weiter sinken. Das Schlimme daran: Beim Familiennachzug wird ein legales Aufenthaltsrecht von dem einst illegal eingereisten Ehemann abgeleitet. Gleichheit im Unrecht gibt es also doch.

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