Staatsversagen auf ganzer Linie: Die deutschen Sicherheitsbehörden wissen weder, wer in unser Land reist noch wo sich ein Großteil der Migranten aufhält

520.000 Ausländer und Migranten vom Radar verschwunden!

Polizei, Sicherheitsbehörden und Migrationsforscher schlagen Alarm: Immer mehr illegale Migranten tauchen unter. Experten schätzen, dass bereits mehr als eine halbe Million Ausländer und Zuwanderer in Deutschland im Untergrund leben. Das entspricht der Einwohnerzahl von Hannover!

Nicht nur die Zahl der illegalen Migranten in Deutschland nimmt sprunghaft zu. Neben anonymen Zuwanderern steigt vor allem die Zahl der untergetauchten »Gäste«, deren Asylanträge abgelehnt wurden. Die kürzlich von der ›Bild‹-Zeitung irreführend vermeldeten rd. 30.000 »Vermissten« dürften diesbezüglich nur die Spitze eines Eisberges sein. Die Migrationsforscherin Dita Vogel von der (linken) Universität Bremen geht davon aus, dass tatsächlich bis zu 520.000 (!) »irregulär aufhältige« Ausländer, also Illegale, in Deutschland abgetaucht sind.

Unter den »irregulär Aufhältigen« sind auch immer mehr Verfahrenstrickser.

So endeten von den 515.000 Asylentscheidungen bis Ende September allein 90.000 mit »sonstigen Verfahrenserledigungen«.

Darunter fällt laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unter anderem die »Einstellung wegen Nichtbetreibens«. Diese erfolgt, wenn der Antragsteller nicht zur Anhörung kommt, nicht mehr auf Briefe reagiert und schließlich als unbekannt verzogen eingetragen wird.

In den vergangenen drei Jahren sind Migrationsforschern zufolge rund 2 Millionen illegale Einwanderer nach Deutschland eingereist. Die staatlichen Behörden kommen nur mühsam mit einer ordentlichen Erfassung hinterher. Offiziell waren zum Jahreswechsel 2016/17 rund 1,6 Millionen »Schutzsuchende« in Deutschland registriert. Damit habe sich deren Zahl binnen zwei Jahren mehr als verdoppelt, berichtet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.
Rund die Hälfte aller »Schutzsuchenden« kam eigenen Angaben zufolge aus drei Herkunftsländern – Syrien (455.000), Afghanistan (191.000) und Irak (156.000). Woher die andere Hälfte kam, weiß offenbar kein Mensch so wirklich.

QUELLEBild: imago
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