Bartels Breitseite – Ausgabe 6

War eine kurze Überfahrt … Ihre Leiber glänzen in der Sonne … Ihre Boote machen längsseits fest … Und schon ist die Party im Gange …

Achim Reichel, »Aloha He«, verballhornt. Der Hit beschreibt in etwa, was sich derzeit im Mittelmeer abspielt. Hundertfach am Tag. Tausendfach im Monat. Bis jetzt 93.000 »glänzende Leiber. Nicht 1910 vor Sansibar«. Jetzt, 2017 vor Libyen: Afrikaner auf dem Weg zu »Mama Afrika« in Alemania.

Das Schrecklichste kommt am Anfang: In Libyen warten nicht 400.000, sondern 1 Million auf die deutschen Wasser-Taxen. »Rettungsschiffe«, von »Jugendlichen« in Berlin oder greisen Milliardären wie Soros bezahlt. Radar, Funk, GPS, Halal-Snacks – alles an Bord. Schwimmwesten zuhauf an Deck. Der »Skandal«: Die Italiener haben jetzt die deutsche »Iuventa« (Jugend Rettet) in Lampedusa an die Ankerkette gelegt, beschlagnahmt.

Der blaue NGO-Pott hatte wie »SOS Mediterranee«, »Seewatch«, »Ärzte ohne Grenzen« nicht selten »in 48 Stunden 11.000 Afrikaner« aus den »tosenden« Fluten »gerettet« (»Sagt Muttchen, s’ist Ali …!«). Dramatische Fotos von schreienden, jungen Frauen, das Haar in Draidhairstreifen, millimetergenau und teuer aufs Köpfchen geflochten. Natürlich sagen die Schranzen-Schreiber nicht, dass über 95 Prozent der »Flüchtlinge« junge Männer sind. Dass die Seelenfänger fette »Heuer« kassieren – aus den Klingelbeuteln der Kirchen. Aus den schwarzen Schatullen von Gewerkschaften und Parteien. 500.000 Euro für Iuventa … 1,5 Millionen für Seewatch … 3.276 für Ärzte ohne Grenzen …
4 Millionen für SOS Mediterranee. 13 Millionen monatlich. Sie schreiben auch nicht, dass ihre Wasser-Taxen per GPS, Smartphone und Blinkzeichen von den Schleppern »gerufen«, geleitet werden. Dass die Sklavenhändler in Libyen jährlich 31 Milliarden Dollar mit der Ware Mensch machen …

Und natürlich schreiben sie nicht, dass in Lampedusa, in ganz Italien das »Boot« restlos voll ist. Sie sagen auch nicht, dass See- und Menschenrecht vorschreiben, Schiffbrüchige auf schnellstem Weg an Land zu bringen. Das wäre Libyen, gerade mal 12 Meilen (21 km) nah. Die Retter »retten« lieber quer durch das schäumende Mittelmeer ins 300 km ferne Italien. Denn von da gehts mit kurzem Zwischenstopp unter Palmen direkt weiter zu »Mama Afrika«.

Freilich, die Kanzlerin machte übellaunig mit »Deutschlands First Mann« Urlaub im schönen Tirol. Aber der 24. September ist nah. Danach kann »Mama Afrika« wieder machen, was sie jetzt noch vor dem Wahl-Pack verbergen muss – ein freundliches Welcome-Gesicht. Danach beginnt ihr nächster 4-Jahres-Plan: »Wir schaffen das«. Und Deutschland ab …

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