Dealer im Berliner Tiergarten

Staatsversagen kostet Menschenleben. Berlin, Tiergarten, Anfang September: Auf den wenigen hundert Metern vom beliebten Biergarten »Schleusenkrug« zum Bahnhof Zoo wird die 60-jährige Kunsthistorikerin Susanne Fontaine hinterrücks überfallen, ausgeraubt und ermordet. Die Beute: 50 Euro und ein Mobiltelefon. Ihr Mörder: Ilyas A., ein angeblich 18-jähriger tschetschenischer Asylbetrüger und notorischer Krimineller, der schon vorher mindestens drei Rentnerinnen brutal überfallen hatte.

Von Rechts wegen hätte der tschetschenische Schläger längst abgeschoben werden müssen. Den Berliner Behörden war es egal, bürokratische Trödelei war wichtiger. Abschiebungen möglichst zu vermeiden und Abschiebehaft und Abschiebegewahrsam gar nicht erst anzuwenden ist erklärte Politik der rot-rot-grünen Koalition in der Hauptstadt.

»Diesem Senat ist Leib und Leben der Bevölkerung offensichtlich egal«, platzt dem Neuköllner Ex-Bürgermeister Heinz Buschkowsky der Kragen.

Parks und Grünanlagen sind die Visitenkarte einer Stadt. Berlins Tiergarten ist die Visitenkarte einer gescheiterten Stadt – nur einer von vielen Schandflecken. Und das nicht erst seit gestern. Aggressive Obdachlose aus Osteuropa kampieren dort in Scharen – danke an Brüssel und die Kohl-Regierung für die Einfach-so-Öffnung der Grenzen in Europa. Drogenhandel und Prostitution, Raubüberfälle und Kriminalität sind in dem verwahrlosten, vermüllten und heruntergekommenen Park an der Tagesordnung.

Der Tiergarten ist zur »No-Go-Area« für Bürger und städtische Mitarbeiter geworden.

Sogar der grüne Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel, schlägt Alarm, fordert mehr Polizei und Abschiebungen – und bekommt dafür Keile von den Multikulti-Träumern in der eigenen Partei. SPD-Innensenator Andreas Geisel denkt gar nicht an Abschiebungen. Und der Regierende Bürgermeister weilt auf Steuerzahlers Kosten in Los Angeles und schaut sich dort Obdachlosen-Zeltlager an.

Unhaltbare Zustände: Ein gesperrter Kinderspielplatz im Tiergarten

Zwanzigtausend Obdachlose leben auf Berlins Straßen, eine ganze Kleinstadt.

Schlägereien in der U-Bahn, Messerstechereien am Alex, Stricher und offene Drogenszene in Parks und U-Bahnhöfen: Die Anarchie breitet sich aus in Berlin. Die Polizei kommt kaum noch hinterher. Kein Wunder: 2.000 Stellen wurden seit der Jahrtausendwende gestrichen. Auch die Justiz ist am Ende: 74.500 Verfahren mussten allein 2016 wegen Personalmangel eingestellt werden. »Der Rechtsstaat ist nicht mehr funktionsfähig«, warnt Oberstaatsanwalt Ralph Knispel, Chef der Staatsanwälte-Vereinigung.

Funktioniert also nichts mehr in Berlin? Doch, die Klientelpolitik läuft wie geschmiert. Nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt kümmerte sich der grüne Justizsenator Dirk Behrendt eifrig um gendergerechte Unisex-Toiletten. Während Schulen und Schwimmbäder verrotten, hat Rot-Rot-Grün Geld für öffentliche »Bio-Toiletten« – mit »Kompostierungssystem« statt Wasserspülung.

Und im grün regierten Chaos-­Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg feiert demnächst eine Ausstellung afrikanische Drogendealer, die den Görlitzer Park in eine rechtsfreie Zone verwandelt haben, als »unerschrockene« Kämpfer gegen Rassismus und Kolonialismus.

»Haben die Rot-Rot-Grünen in Kreuzberg jetzt vollkommen den Verstand verloren?«, fragt Georg Pazderski,AfD-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus.

In der Tat: Berlin ist ein Irrenhaus, in dem die Insassen die Anstaltsleitung übernommen haben.

QUELLEBilder: imago
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