Der »Gauckler« schöpft aus dem Vollen!

 

Am 18. November 2014 hielt Ex-Bundespräsident Joachim Gauck – man nennt ihn auch den »Gauckler« – eine Rede im alten Bonner Plenarsaal. Der »Gauckler« senkte die Stimme, um hernach theatralisch anzuheben: »Denn wir erinnern uns gerade an den Anspruch unseres Staates, nämlich transparent und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu handeln und die Steuermittel wirtschaftlich zu verwenden.«

Der Ex-DDR-Möchtegern-Widerstands-­Pastor war nicht nur weltweit das einzige Staatsoberhaupt der Gattung »gutmenschicus«, das wie auf Knopfdruck so schön weinen konnte; nein, von dem Mann dachten 75 Prozent der Bundesbürger auch: Endlich einer, der nicht nur Wasser predigt, sondern auch Wasser trinkt.

Gau(c)keln wir uns nichts vor: Gauck dürfte einer der teuersten Polit-Pensionäre aller Zeiten werden!

Denn der Herr Bundespräsident a.D. vergoldet sich seine fünf Amtsjahre nachträglich und schöpft aus dem Vollen.
Nicht nur, dass Joachim Gauck als Ex-Staatsoberhaupt 236.000 »Ehrensold« auf Lebenszeit zustehen; er beansprucht auch ein Büro mit Büroleiter, Referenten, Sekretärin sowie eine gepanzerte Chaffeur-Limousine. Insgesamt fünf zum Teil hoch bezahlte Beamte und Mitarbeiter werden künftig um den »Gauckler« herumspringen und u.a. die »Fanpost« erledigen –, so, als wäre der 11. Bundespräsident noch im Amt.

Insgesamt belaufen sich die jährlichen Personalkosten für die »Dienststelle Gauck« auf 385.000 Euro!

Ein solcher Mitarbeiterstab will angemessen untergebracht sein: in neun Bundestags-Büros auf 197 Quadratmetern in der Berliner Dorotheenstraße. Die Umbaumaßnahme (Sicherheitstüren, abschließbare Präsidententoilette) kostet schlappe 52.000 Euro. Außerdem müssen für 35.000 Euro neue Möbel
her – man gönnt sich ja sonst nichts!

Übrigens: Das Ex-Präsidenten-Klo ist nicht vergoldet!

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