In Deutschland beträgt die Durchschnittsrente 1.220 Euro, das durchschnittliche Netto-Arbeitseinkommen 2.000 Euro. Davon sind unsere Damen und Herren Volksvertreter weit entfernt – und sie kriegen den Hals trotzdem nicht voll!
Jeder vierte Bundestagsabgeordnete scheffelte Tausende Euro nebenher –manche sogar Millionen. Dabei sollte man eigentlich meinen, dass der Bundestag ein Fulltime-Job ist, der mit «Diäten» in Höhe von 9.541,74 Euro monatlich und einer steuerfreien Kostenpauschale in Höhe von 4.318,38 Euro fürstlich entlohnt wird.
Laut »abgeordnetenwatch.de« kassierten 178 der 655 »Volksvertreter« in den letzten vier Jahren meldepflichtige Nebeneinkünfte von insgesamt mindestens 26,5 Mio. Euro.
Und das dürfte nur die Spitze eines Eisberges sein!
Top-Nebenher-Verdiener ist mit rund 2,2 Millionen Euro Landwirt Philipp Graf Lerchenfeld (CSU) aus der Oberpfalz.
Am meisten verwundert, dass CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer trotz Parteiamt und Abgeordnetenmandat Zeit gefunden hat, 309.000 Euro (mindestens) zu kassieren – dto. CDU-Generalsekretär Peter Tauber (308.000 Euro).
Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt (SPD) erhielt als Verwaltungsrätin eines Schweizer Pharmakonzerns zwischen 3.500 und 7.000 Euro monatlich.
Merke: Diäten ja – Diät nein danke!



