Budapest beugt sich nicht der EU-Willkürjustiz! Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Klagen Ungarns und der Slowakei zur Umverteilung der Masseneinwanderung abgewiesen hatte, kündigte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto an: Die »wahre Schlacht« gegen das EU-Quotensystem werde erst jetzt beginnen. Sein Land werde auch künftig keine Migranten von Italien und Griechenland abnehmen. Budapest halte den im September 2015 von der EU beschlossenen Verteilungsschlüssel für »inakzeptabel« und »nicht verpflichtend». Dieser gefährde die Sicherheit und Zukunft Europas. Es sei an der Zeit, diese »politische Entscheidung endlich ad acta zu legen.« Von einer drohenden Geldstrafe aus Brüssel wegen angeblicher Vertragsverletzung zeigte sich der ungarische Außenminister unbeeindruckt.



