Unabhängige Medien-Wissenschaftler liefern den letzten Beweis, warum es Zeit für den ›Deutschland-Kurier‹ war: Laut einer Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen ›Otto Brenner Stiftung‹ haben deutsche Zeitungen zu Beginn der Flüchtlingskrise nicht kritisch genug berichtet. Die »Mainstream-­Medien« hätten geschlossen hinter Merkels Flüchtlingspolitik gestanden, kritisieren die ›Hamburg Media School‹ und die ›Universität Leipzig‹. Wichtige Tageszeitungen hätten während der Flüchtlingskrise 2015/2016 regelrecht versagt. Und noch eine schallende Ohrfeige: Der »Mainstream« hat laut Studie »Losungen der politischen Elite« unkritisch übernommen und eine »euphemistisch-persuasive Diktion« des Begriffs der Willkommenskultur verbreitet. Im Klartext: Es wurde beschönigt und manipuliert bis zum Anschlag! Die »Willkommenskultur« sei zu einer »Art Zauberwort verklärt« worden, »mit dem freiwillig von den Bürgern zu erbringende Samariterdienste moralisch eingefordert werden konnten«.
Die Forscher haben mehrere Tausend Artikel aus ›WELT‹, ›BILD‹, ›FAZ‹ und der ›Süddeutschen Zeitung‹ sowie aus Regionalzeitungen ausgewertet.

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