Die NGO-Schlepper!

In Afrika und dem Nahen Osten sind etwa 65 % der Bevölkerung jünger als 30 Jahre. Sie hungern nicht, haben aber kaum Aussicht auf Wohlstand und Status. In Deutschland lebt die zweitälteste Bevölkerung der Welt in hohem Wohlstand. Sollen der Wohlstand und der mit ihm zusammenhängende Frieden erhalten werden, muss die Einwanderung der jungen, nach Wohlstand und Status gierenden Männer aus Afrika und dem Nahen Osten verhindert werden.

Das genaue Gegenteil passiert: Europäische Marineschiffe und staatlich unterstützte Nichtregierungsorganisationen greifen die illegalen Migranten unmittelbar vor der afrikanischen Küste auf und schleppen sie nach Italien. Einmal in der EU, schlagen sie sich im deutschen Sozialstaat durch, wenn sie nicht gleich direkt per Flugzeug dahin »verteilt« werden. Wer einmal da ist, bleibt: die Anerkennungsquote von Nigerianern liegt, als Beispiel, bei 3 %, die Abschiebequote der 97 % Abgewiesenen ebenso.

Wie es anders geht, zeigt Australien. Wen die australische Küstenwache aufgreift, rettet sie – und bringt ihn anschließend in Camps außerhalb Australiens. Niemand, der versucht, illegal nach Australien zu kommen, wird als Asylant oder Flüchtling anerkannt: No way! Das Ergebnis: es gibt keine illegale Einwanderung mehr über das Meer. Und in Europa? Da rechnet man für dieses Jahr mit bis zu 400.000 Migranten aus Afrika. Damit wäre die Katastrophe vom Herbst 2015 zurück. Aus demselben Grund wie damals: weil die Politiker die Grenzen öffnen, statt sie zu schützen.


Dr. Maximilian Krah

ist Rechtsanwalt und ehemaliges Mitglied der CDU.

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