Das haben wir nun davon:

2013 schied die FDP aus dem Deutschen Bundestag aus. Diese Scharte will FDP-Chef Christian Lindner wieder auswetzen und seine Partei zurück ins Parlament führen.

Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. In Umfragen ist die FDP seit Monaten stabil deutlich über der 5%-Hürde und bei den letzten Landtagswahlen konnte sie in Nordrhein-Westfalen und in Schleswig-Holstein sogar wieder in Landesregierungen eintreten. Ganz offensichtlich strebt die FDP unter Lindner das auch im Bund an.

Mit dem blau-gelben Bauchladen tourt Lindner dafür fleißig durchs Land und hat für jeden etwas im Gepäck.

Einmal werden sichere Grenzen gefordert, um bürgerliche Wähler von der Merkel-CDU wegzulotsen. Kaum haben Grüne und Linke ihre Schnappatmung überwunden und Pöbel-Ralle Stegner konnte noch gar nicht alle Beleidigungen auf Lindner abfeuern, schon macht er es sich im Schoß der links-grünen Glucken bequem und zeigt den Konservativen den Mittelfinger, indem er die Abschaffung der Ehe fordert.

Von marktradikalen Thesen bis zu sozial-liberalem Geplapper hat Lindner in Talkshows alles auf Lager.

Der Teflon-Vorsitzende bewegt sich auf dem Parkett der inhaltlichen Leere und des Machthungers ähnlich virtuos wie Allparteien-Kanzlerin Merkel und ihr Herausforderer Schulz. Ob Große Koalition, rot-rot-grün oder Jamaika-Koalition – bei diesen Spitzenkandidaten werden die Sondierungsgespräche nach der Wahl den Charakter einer FKK-Orgie bekommen.

Denn: Lindner treibt es mit jedem!

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