Über diesen grotesken Auftritt können viele Kölner nur noch den Kopf schütteln: Polizeipräsident Uwe Jacob und Oberbürgermeisterin Henriette Reker feiern sich dafür, dass sie Domplatte und Roncalliplatz mit tonnenschweren ausrangierten Steinkolossen aus dem Dom und mit Polizeifahrzeugen als »mobile Sperren« verbarrikadieren.
Sie feiern einen weiteren Verlust an Lebensqualität für die Kölner. Schon der Rosenmontagsumzug konnte dieses Jahr nur unter massivem Polizeischutz, Fahrverboten, Kontrollen und Absperrungen stattfinden. Bei der »Christopher Street Day«-Parade das gleiche Bild. Die Christmette im Dom musste letztes Jahr von schwerbewaffneten Polizisten gesichert werden. Und das letzte Silvester war, nach den sexuellen Massenübergriffen im Jahr davor, wieder ein Desaster:
Eine Polizeiarmee riegelte die Domplatte ab, zum Feiern hatte da keiner mehr Lust.
Die Domstadt mauert sich ein und verliert ihre Lebensart aus Furcht vor der importierten Gewalt und dem Islam-Terror, und die Verantwortlichen klopfen sich auf die Schulter und erzählen uns, wir müssten uns halt dran gewöhnen und damit leben.
Dabei ist das hastig nach dem Barcelona-Terroranschlag aus dem Hut gezogene »Sicherheitskonzept« kaum mehr als eine Beruhigungspille. Die ganze, von Bürgern und Touristen viel besuchte Innenstadt kann man gar nicht schützen, auch mit den demnächst geplanten, fest installierten Sperren nicht – das weiß auch der Polizeipräsident.
Und ein Dekra-Test hat schon vor Monaten nachgewiesen, dass selbst tonnenschwere Betonblöcke, wie sie derzeit als »Merkel-Lego« ein Stadtzentrum in Deutschland nach dem anderen verunstalten, einen zur Terrorwaffe umfunktionierten Laster nicht aufhalten können, sondern eher noch wie unkontrollierte Geschosse die tödliche Wirkung verstärken.
Frau Rekers Poller werden die Kölner genauso wenig schützen wie die »Armlänge Abstand«, die sie den von sexgierigen »Nafris« gejagten Frauen und Mädchen nach der traumatischen Silvesternacht 2015 empfohlen hatte.

Von Politikern, die selbstzufrieden an den Symptomen herumdoktern und die Bürger dabei noch für dumm verkaufen, haben nicht nur die Kölner die Nase voll.
Macht eure Arbeit, schützt die Grenzen und haltet uns Kriminelle und Terroristen dauerhaft und nicht nur »auf Pollerlänge« vom Leib, dann braucht ihr auch nicht jede Innenstadt in eine Festung und jede öffentliche Veranstaltung in einen Hochsicherheitstrakt zu verwandeln!



