Gewinner: Wolfgang Bosbach

Bei n-tv fand der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach die richtigen Worte zu den Gewaltexzessen in Hamburg anlässlich des G20-Treffens in Hamburg. Anders als viele seiner Bundestagskollegen benannte er ohne Umschweife Ross und Reiter. Er kritisierte scharf den zu laschen Umgang mit linksextremistischen Gruppierungen seitens des Staates und eine Verharmlosung linker Gewalt und linksextremen Gedankenguts in weiten Teilen der Mainstream-Medien, die das Erstarken der Linksterroristen erst ermöglicht hätten. Neben zusätzlichen Polizeikräften in Bund und Ländern forderte er für die Zukunft einen harten Kurs gegen alle Verfassungsfeinde – egal ob links, rechts oder islamistisch.

Verlierer: Gregor Gysi

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf… In dem beschränkten und ideologisch verwirrten Weltbild vieler grüner und linker Politiker steht eine linke politische Einstellung unumstößlich für das Gute. Auch wenn ihre naive Sicht der Dinge dann wie in Hamburg von der Realität knallhart widerlegt wird, folgt keine Reflexion der eigenen Haltung. Auch nicht beim Linken-Spitzenpolitiker Gregor Gysi. Als erste Reaktion vermutete er rechte V-Leute, die für den Terror verantwortlich gewesen seien, um das gute linke Wirken zu diskreditieren. Wir wünschen Herrn Gysi gute Besserung. Hoffentlich fühlt er sich wohl in seiner eigenen, kleinen Welt.