Gewinner: Viktor Orbán
Während das Narrenschiff »MS Deutschland« im Schlepptau der Asyl-Industrie durchs Mittelmeer irrlichtert, hält ein Mann klaren Kurs: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán (54) setzte im Parlament ein Gesetz durch, das Nichtregierungsorganisationen (NGOs) verpflichtet, ihre Hintermänner zu offenbaren. Das »Gesetz über die Transparenz von aus dem Ausland unterstützten Organisationen« verpflichtet NGOs, die jährlich mehr als 24.000 Euro aus dem Ausland erhalten, sich in einem amtlichen Register anzumelden sowie alle ausländischen Spendenquellen ab 1600 Euro offenzulegen. NGO-Dokumente müssen gut sichtbar mit der Aufschrift »Aus dem Ausland unterstützt« versehen werden. Geht doch!
Verlierer: Katrin Göring-Eckardt
Hat sie beim Abendmahl zu tief ins Glas geschaut? GRÜNEN-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt (51), Ex-EKD-Präses, fordert allen Ernstes die Aussetzung des Dublin-Abkommens, dieses habe sich »überlebt«. Danach ist derjenige Staat zur Bearbeitung von Asylanträgen verpflichtet, in dem ein (Schein-)Flüchtling zuerst europäischen Boden betritt. Sonst könnten alle Eindringlinge gleich ins Land ihrer Träume durchreisen und dort Asyl beantragen – in der Regel also in »Germoney«. »Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!«, heißt ein altes Kirchenlied. Da trällert die abgebrochene Theologie-Studentin ganz sicher vollen Herzens mit.



