In der spanischen Exklave Ceuta gelang mehr als 200 jungen afrikanischen Männern ein »gelungener Grenzübertritt« (›Welt‹). Der ›Spiegel‹ schrieb von einem »erfolgreichen Massenansturm«. Tatsächlich haben die Eindringlinge den spanischen Grenzposten gestürmt, dabei einem Polizisten, der nicht rechtzeitig zur Seite springen konnte, das Bein gebrochen und sind anschließend unter Siegesgebrüll durch den Ort gezogen.
Die spanische Regierung hat nicht etwa sofort Polizeiverstärkung geschickt, um die Illegalen wieder aus dem Land zu werfen; nein, die jungen Afrikaner haben es geschafft: sie dürfen bleiben und werden rundum versorgt. Während bislang Grenzverletzungen durch ein Überklettern des Zaunes verübt wurden, wird nun ganz offen und ungeniert die Grenzstation durchschritten: legal, illegal, scheißegal.
Die Eindringlinge wissen ganz genau: Europa ist so unglaublich schwach, dass es die Gesetzesbrecher belohnt. Sie bekommen, was sie wollen, wenn sie nur das Gesetz brechen. Heute Einlass nach Spanien und Versorgung – und morgen? Ihr Haus, Ihre Frau, Ihr Vermögen?
Ein offener Angriff auf eine Grenzstation und ein gewaltsames Eindringen ins Land war früher auch hier und ist heute im Rest der Welt ein kriegerischer Akt, der notfalls militärisch abgewehrt werden muss. Im spätdekadenten Westeuropa ist es die Berechtigung zur Teilhabe am Sozialsystem.
Dr. Maximilian Krah
ist Rechtsanwalt und ehemaliges Mitglied der CDU. Heute engagiert er sich in der AfD.



