Klartext des Chefredakteurs –
Ausgabe 18

Liebe Leser,

es ist etwas faul im Staate Deutschland. Und das nicht erst seit gestern. 12 Jahre Kanzlerschaft Angela Merkel (CDU) haben Deutschland verändert wie eine schleichende Dosis Gift, von der man anfänglich nichts merkt. Natürlich ist die Masseneinwanderungskanzlerin nicht direkt und nicht persönlich für jeden Irrsinn hierzulande verantwortlich. Aber unter ihrer links-grün eingefärbten Ägide ist ein gesellschaftliches Klima entstanden, das den Nährboden anreichert, auf dem jede noch so absurde Fehlentwicklung gedeihen kann, wie sie auf dieser Seite zu lesen sind.

Der Patient Deutschland ist schwer krank. Wie krank lässt sich beispielhaft daran ermessen, dass der Deutsche Bundestag mit der grünen Schrillsirene Claudia Roth eine Deutschenhasserin zur Vizepräsidentin wählte, die Anfang der 90er-Jahre untergehakt in einem »Deutschland, du mieses Stück Schei…« und »Deutschland verrecke« skandierenden Linksblock mitmarschierte. Ein Bundestag, der aber bei seiner konstituierenden Sitzung am 24. Oktober ein Problem damit hatte, einen leidenschaftlichen Patrioten wie den früheren CDU-Stadtkämmerer von Frankfurt, den heutigen AfD-Bundestagsabgeordneten Albrecht Glaser, zum stellvertretenden Parlamentspräsidenten zu wählen.

Warum? Weil dem Mann fälschlicher- wie boshafterweise unterstellt wurde, er würde das Verfassungsrecht auf Religionsfreiheit nicht achten. Das genaue Gegenteil ist der Fall.

Glasers »Vergehen« war: Er hatte völlig zu Recht daran erinnert, dass eine absolutistische, weltanschauliche »Religion« wie der Islam, der de facto eine politische Ideologie ist, der seine erste Bestimmung darin sieht, andere »ungläubige« Religionen zu liquidieren, sich in Deutschland schlechterdings auf die grundgesetzlich verbriefte Religionsfreiheit berufen kann. Denn: Wären der Koran und die von ihm abgeleitete Scharia ein Parteiprogramm, so gehörte diese Partei längst verboten. In Artikel 21, Absatz 2 unserer Verfassung heißt es: »Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.«

Moral und Heuchelei sind fast immer zwei Seiten ein- und derselben Medaille.

Dazu passt: Zum Präsidenten des Deutschen Bundestages und damit zum Chefaufseher über die Parteifinanzen wurde mit Wolfgang Schäuble ausgerechnet jener Mann gewählt, der einst als CDU-Chef eine 100.000-Mark-Großspende eines kriminellen Waffenhändlers verschleiern wollte. Wie sagt der Volksmund: Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht!

Vor 35 Jahren zu Beginn seiner Kanzlerschaft hatte Helmut Kohl (CDU) eine »geistig-moralische Wende« proklamiert, die leider nicht erfolgt ist.
Eine wahre »geistig-moralische« Wende, die nur freiheitlich-konservativ sein kann, tut Not – heute mehr denn je!

Herzliche Grüße,
Ihr David Bendels

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