Kultur des Todes

Dr. Frauke Petry ist Mutter von fünf Kindern. Mit ihrem Jüngsten auf dem Arm stellt sie per Plakat die Frage: »Und was ist Ihr Grund, für Deutschland zu kämpfen?«
Nicht nur wegen der Benutzung des skandalösen Wortes »Deutschland« erregt das Ärger. Die ›Berliner Zeitung‹ etwa erklärte ihren Lesern, »warum Frau Petrys Wahlkampf frauenfeindlich ist«. Warum? Weil sich Petry »als Mutter inszeniert«, während es doch »zur Freiheit, die Frauen haben sollten, gehört, sich gegen das Muttersein zu entscheiden.« Die Mutter als Gefahr für die Freiheit der Frau – diese Ansicht ist längst Standard in linken Kreisen, und die bestimmen bekanntlich in Politik, Medien und Wissenschaft.
Und dementsprechend sieht es aus. An deutschen Universitäten gibt es mehr Lehrstühle für »Gender Studies« als für Slawistik. Mutterschaft und Familie gelten in dieser steuerfinanzierten Blase als Teufelszeug zur Unterdrückung der Frau. Und die »Familienpolitik« lügt bereits, wenn sie sich so bezeichnet. Das Augenmerk der Politik sind nicht intakte, kinderreiche Familien, sondern 24-Stunden-Kinderbetreuung und die »Ehe für alle«.
Die Geburtenrate bei einem solchen gesellschaftlichen und politischen Klima liegt bei 1,5 Kinder je Frau. Bei einer derartigen Geburtenrate und gleichzeitiger Masseneinwanderung dauert es nicht lange, bis die Deutschen in Deutschland in der Minderheit sind. Bis dahin wird jeder Versuch, eine Familienpolitik zu etablieren, die diesen Namen auch verdient, von den tonangebenden Eliten bekämpft und verunglimpft werden. Der 2005 verstorbene Papst Johannes Paul II. hatte für diesen Wahnsinn eine Bezeichnung: Kultur des Todes.


Dr. Maximilian Krah

ist Rechtsanwalt und ehemaliges Mitglied der CDU. Heute engagiert er sich in der AfD.

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