»Mr. 20 Prozent« entdeckt die Flüchtlinge

Ruft noch jemand »Maaadddin« im Land? Aus »Mr. 100 Prozent« ist in den Umfragen zur Wahl »Mr. 20 Prozent« geworden – Martin Schulz und die SPD im freien Fall!

Der scheinheilige Sankt Martin aus Würselen, der am liebsten in seinen Mantel teilt, sucht verzweifelt nach einem Wahlkampfthema. Sein »Investitionsprogramm« war ein Rohrkrepierer. Soziale Gerechtigkeit? Verspricht uns die SPD schon seit über 150 Jahren! Okay, Polit-Millionär Schulz lebt »gut und gerne« in diesem Land – sehr gut sogar! Genau deshalb kauft ihm dieses Thema niemand ab.

Also muss was Neues her. Ausgerechnet Schulz, dessen SPD 2015 jeden halbwegs vernünftigen Ansatz zur Bewältigung der Flüchtlingskrise blockiert hat, warnt jetzt vor einer neuen Invasion.
Ausgerechnet Martin Schulz sagt: Wir dürfen die Augen vor der Realität nicht verschließen. Ausgerechnet der Mann, der uns mal erzählen wollte: Was die Flüchtlinge bringen, sei »wertvoller als Gold.« Wie sagte schon Adenauer zu Zeiten der Bonner Republik: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern …

Manche werfen Schulz vor, er sei ein Populist. Für mich ist der Mann einfach nur die Heuchelei in Person. Ich freue mich auf den Wahlkampf.


Guido Reil

war über 26 Jahre Mitglied der SPD. Heute engagiert sich der Bergmann aus dem Ruhrgebiet für die AfD.

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