Ein Stopp der Masseneinwanderung und eine Aussetzung des Familiennachzugs passt nicht ins ideologische Weltbild von Sozialdemokraten und Grünen.

Selbst wenn sie regieren und mit den Alltagsproblemen der ungebremsten illegalen Migration konfrontiert sind, fehlt es ihnen an Kraft und Willen, die ideologischen Scheuklappen abzulegen. Nur wenn es gar nicht mehr geht, wird sich den Realitäten gestellt. Dann sieht sich auch ein Mann wie SPD-Ministerpräsident Stephan Weil zu Maßnahmen gezwungen, die er bei anderen als rechtspopulistisch und inhuman diffamieren würde.

Für Salzgitter beschloss das Land unter dem Druck der völligen Überlastung Zuzugsbeschränkungen für Migranten, nachdem Oberbürgermeister Frank Klingebiel Alarm geschlagen und vor der Überforderung seiner Stadt bei der Unterbringung von Migranten gewarnt hatte.

Denn: Wegen der deutlich niedrigeren Mietkosten zieht es Asylbewerber und sogenannte Flüchtlinge vor allem nach Salzgitter.

Klingebiel hatte zudem vorsorglich vor weiter wachsenden Problemen durch den zu erwartenden Familiennachzug gewarnt. Diese Warnung verhallte bisher ungehört. Eile mit Weil(e) sozusagen. Dabei ist es nicht fünf vor zwölf, sondern schon fünf nach zwölf im Land der Niedersachsen!

QUELLEBild: imago
TEILEN