Ich liebe meine Heimat, den »Pott«. Ich liebe die Kanäle, die Radwege, die Industrie-Kultur, das viele Grün – all das liebe ich.
Günstigen Wohnraum, preiswerte Einkaufsmöglichkeiten und viel Auswahl an Waren – all das liebe ich.
Die Döner- und Pizzaläden, den Griechen an der Ecke, die Pommes-Buden und das Bier an der Trinkhalle – all das liebe ich.
Was ich aber am meisten liebe, sind die Menschen mit ihrer sehr direkten Art!
Sie sind ehrlich, gradlinig, direkt, weltoffen, tolerant, freiheitsliebend, gastfreundlich und hilfsbereit – ja, das sind wir.
Wir sind auch multikulti! Das war immer so, und das wird auch immer so bleiben.
Was wir aber nicht sind, ist blöd und blind. Denn das Ruhrgebiet war früher viiiel schöner, viiiel besser. Es gab Vollbeschäftigung statt Massenarbeitslosigkeit. Die Schlote rauchten, die Förderkörbe rasselten.
Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, den Finger in die Wunde zu legen. Ich werde im Wahlkampf die Probleme ansprechen, die es aus falsch verstandener Toleranz oder politischer Korrektheit nicht geben soll, weil es sie nicht geben darf. Probleme, die eine überwiegend von der SPD zu verantwortende Landespolitik hinterlassen und verursacht hat.
Ich werde die Dinge schonungslos beim Namen nennen. Wer seinen Hund liebt (wie ich den »Pott«), der muss nicht auch seine Flöhe lieben.
Glück auf!
Guido Reil
war über 26 Jahre Mitglied der SPD. Heute engagiert sich der Bergmann aus dem Ruhrgebiet für die AfD.



