Albrecht Glaser (AfD) während der konstituierenden Sitzung des Bundestages

Nach jeder Bundestagswahl werden zunächst der Präsident des Bundestages und seine Stellvertreter gewählt. Jeder Fraktion steht dabei der Posten eines Stellvertreters zu. Die AfD schickte bei der konstituierenden Sitzung am 24. Oktober Albrecht Glaser ins Rennen.

Er erhielt drei Mal keine Mehrheit. Jetzt könnte man oberflächlich meinen, die anderen Parteien wollten der AfD eins auswischen, von Anfang an die AfD auf Distanz halten. Doch die Begründung, warum Glaser abgelehnt wurde, ist schlichtweg skandalös. Albrecht Glaser wurde unterstellt, er akzeptiere die Grundwerte unseres Grundgesetzes nicht, weil er offen Islamkritik übte!

Doch knapp 6 Millionen Wähler wählten die AfD unter anderem auch deshalb, weil sie in ihrem Wahlprogramm feststellte: Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Und Glaser warnt zu Recht vor den grundgesetzfeindlichen Tendenzen im Islam.

Er fordert eine Einschränkung der Religionsfreiheit für den politischen Islam. Völlig zu Recht!

Denn zum politischen Islam gehören auch ein politischer Herrschaftsanspruch und die Scharia. Die Scharia wiederum propagiert Dinge, die mit vielen anderen Grundrechten unseres Landes überhaupt nicht vereinbar sind, z.B. mit dem Gleichheitsgrundsatz von Mann und Frau. Grundrechte müssen oft abgewogen werden. Und die Würde des Menschen steht eben über dem Grundrecht auf Religionsfreiheit. Glaser spricht Dinge an, die in unserem Land unter dem Mehltau der »politischen Korrektheit« nicht mehr sagbar sind. Er hat Mut, Debatten anzustoßen und schreckt vor unbequemen Wahrheiten nicht zurück. Und: Er gibt nicht einfach nach, sondern steht zu seinen Ansichten. Durch Glasers klare Kante wird in unserem Land endlich mal über den Umgang mit dem Islam und der immer weiter um sich greifenden Islamisierung diskutiert. Genau deshalb ist er der richtige Kandidat für den Posten des stellvertretenden Bundestagspräsidenten!


Dr. Malte Kaufmann

ist Unternehmer und war von 2002 bis 2016 Mitglied der CDU. Im September kandidierte er für die AfD im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim.

QUELLEBild: imago
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