Links-Grün kämpft für ein totales Verbot des privaten Waffenbesitzes

Blickpunkt Waffenrecht

Das links-grüne Parteien­spektrum fordert immer wieder eine weitere Verschärfung des deutschen Waffenrechts. Ziel ist das totale Verbot des privaten Waffenbesitzes in Deutschland.

Im Jahre 2009 glänzte das linksideologische Meinungskartell im Bundestag mit dem gleichermaßen fragwürdigen wie dümmlichen Antrag »Abrüstung in Privatwohnungen – Maßnahmen gegen Waffenmissbrauch«. Der Vorwurf lautet: »Von Schusswaffen in Privathaushalten geht eine Gefahr für die Sicherheit aus«. Das Ziel der links-grünen Moral- und Verbotsapostel ist ein generelles Verbot von »Mordwaffen« für Privatleute. Natürlich kann man mit dieser Wortkeule jede differenzierte Betrachtung des Problems und jede sachliche Auseinandersetzung totschlagen.
Der Reihe nach: Man kann den privaten Waffenbesitz in Deutschland in zwei Gruppen aufteilen.

Erstens: Die legalen Besitzer von erlaubnispflichtigen Schusswaffen. Unterschieden werden hier Jagdbüchsen, Jagdflinten, Revolver und Pistolen. Die berechtigten Personen dieser Gruppe sind solche, die als Jäger oder Sportschützen der Behörde gegenüber das Bedürfnis, eine Schusswaffe zu erwerben und zu besitzen, nachgewiesen haben. In spezieller, jagdlicher Ausbildung sind Können und Wissen in einer Jägerprüfung unter Beweis zu stellen.Dies ist in eine theoretische, mündliche/praktische sowie in eine Schießprüfung unterteilt. Auch ein Sportschütze muss anhand einer Sachkundeprüfung seine Befähigung nachweisen. Die Aufbewahrung legaler Schusswaffen in speziellen Waffentresoren ist streng reglementiert und wird durch jederzeit mögliche verdachtsunabhängige Zufallskontrollen überwacht. Die Hürden sind hoch.
Berücksichtigt man diese Tatsachen, fällt schnell auf, dass die legal besessenen erlaubnispflichtigen Waffen, wie sie Jäger und Sportschützen behördlich überwacht zu Hause aufbewahren, im Zusammenhang mit der Kriminalität in Deutschland praktisch keine Rolle spielen.

Zweitens: Die größte Gruppe bildet der illegale Waffenbesitz.

Im Zusammenhang mit Drogenschmuggel, Menschenhandel und terroristischen Aktivitäten wurden 2014 geschätzte 67 Millionen (!) illegale Waffen in der EU eingesetzt.

Diese illegalen Waffen, mit denen sich insbesondere kriminelle Einzeltäter und organisierte Banden ausstatten, stammen meist aus den ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes und den Balkanstaaten sowie Nordafrika. Auf der Hand liegt dabei, dass natürlich kein illegaler Waffenbesitzer einen Bedarf, seine Zuverlässigkeit oder seine persönliche Eignung nachweisen musste. Kriminelle Großfamilien – wir sprechen hier von libanesischen, arabischen, türkischen Clans – müssen mitnichten »verdachtsunabhängige Kontrollen« befürchten, anders als der sich an Gesetze und Vorschriften haltende Sportschütze oder Jäger.
Das Gefährliche ist aber vor allem, dass es sich bei den illegalen Waffen überwiegend um halb- und vollautomatische Waffen handelt (z.B. die bekannte Kalaschnikow), die der deutsche Sportschütze und Jäger niemals erwerben und somit besitzen könnte, ganz abgesehen von Kriegswaffen, Panzerfäusten und Sprengstoff.
Es stellt sich daher unweigerlich die Frage, warum Links-Grün so borniert genau die Falschen »entwaffnen« will?
Wer Jägern und Sportschützen ihre Rechte nehmen will, verfolgt in Wirklichkeit ideologische Absichten. Ihm ist eine selbstbewusste und selbstverantwortlich handelnde, bürgerlich-konservative Säule unserer Gesellschaft ein Dorn im Auge. Nur darum geht es: Der konservative Kern der Gesellschaft soll diskreditiert und Waffenbesitz unterschiedslos geächtet werden.


Enzo Dionisio

stammt aus Baden-Württemberg und ist seit 2007 passionierter Jäger und anerkannter Wildtierschützer.

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