150.000

Endstation Arbeitsamt: Immer mehr nach Deutschland eingewanderte Rumänen und Bulgaren beziehen Hartz-IV

Fünf Jahre nach der Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts für Bulgaren und Rumänen hat sich einem Zeitungsbericht zufolge die Zahl der Hartz-IV-Empfänger aus diesen Ländern auf gut 150.000 mehr als verdreifacht.

Das meldete die ›Rheinische Post‹ unter Berufung auf aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Gleichzeitig steigt jedoch auch die Zahl der in Deutschland Beschäftigten aus den beiden Ländern. Hier stieg die Zahl von etwa 130.000 im Dezember 2013 auf mehr als 500.000 im vergangenen Jahr.

Damit sei die Quote der Hartz-IV-Bezieher aus Bulgarien und Rumänien seit Ende 2013 um gut 2,6 Prozentpunkte auf derzeit knapp zwölf Prozent der erwerbsfähigen Menschen aus diesen Ländern gestiegen.

Bei den Bulgaren seien es rund 22 Prozent der Erwerbsfähigen, die Hartz IV beziehen, bei den Rumänen etwa sieben. Ende 2013 hatte der Anteil der Hartz-IV-Bezieher unter den erwerbsfähigen Bulgaren dagegen erst bei knapp 14 Prozent gelegen.

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