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Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich einmal mehr bis auf die Knochen blamiert

Innenminister Horst Seehofer ist mit seiner Migrationspolitik krachend gescheitert. 20 Zurückweisungen an der Grenze stehen geschätzte 40.000 Nicht-Einreiseberechtigte gegenüber.

Ein Jahr nach dem Streit der Bundesregierung um Grenzkontrollen zeigt sich einem Bericht zufolge, dass die damals getroffenen Maßnahmen keineswegs zu einer größeren Zahl von Rückführungen geführt haben. Gerade einmal 20 Migranten wurden nach ihrer Festsetzung an der österreichisch-deutschen Grenze in ein anderes EU-Land zurückgeschickt, wie die ›Welt am Sonntag‹ unter Berufung auf das Bundesinnenministerium berichtete.

Demnach wurden seit August 2018 nur 18 Menschen nach Griechenland gebracht und zwei nach Spanien, wie es in dem Bericht weiter hieß. Im Juni vergangenen Jahres hatte die Forderung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), alle, die bereits in einem anderen EU-Land einen Asylantrag gestellt hatten, dorthin zurückzuführen, zu einem heftigen Streit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geführt.

Quelle: Der Tagesspiegel

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