Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 15. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

21. August: Die 43.200 Euro-Haarprobe

Wie verändert sich der Alltag von Menschen, wenn diese jeden Monat 1.200 Euro bekommen – bedingungslos, ob bedürftig oder nicht? Das wollen das linkslastige »Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung« (DIW Berlin), der Verein »Mein Grundeinkommen« und mehrere »Wissenschaftler« in einer neuen Langzeitstudie untersuchen. Das sogenannte Forschungsprojekt wurde in dieser Woche mit der Freischaltung einer Bewerbungsseite im Internet gestartet.

Der Clou: Über einen Zeitraum von drei Jahren sollen 120 ausgewählte Teilnehmer ab Frühjahr 2021 monatlich 1.200 Euro, also ein fiktives Grundeinkommen, erhalten. Woher dann die insgesamt 43.200 Euro pro Proband kommen, ist nicht ganz klar. Von »Crowdfunding« und Spenden ist die Rede, im Zweifel also auch von steuerbegünstigten Zuwendungen jedweder Art. In diesem Fall müssten die Steuerzahler den Unfug mitbezahlen.

Weil die Leistung zudem nicht an Bedingungen geknüpft ist, können Studienteilnehmer unbegrenzt dazu verdienen. Regelmäßige Befragungen der Teilnehmer sollen Aufschluss darüber geben, wie sich deren Alltag durch das Grundeinkommen verändert. Bizarr: Zur »Analyse des Stresslevels« sollen auch Haarproben ausgewertet werden. Was für ein gelungener Wochenausklang im Irrenhaus!

Bizarr: Teilnehmern einer Studie zum Grundeinkommen werden Haarproben zur »Analyse des Stresslevels« abverlangt

20. August: Da isse wieder!

Huch, die gibt’s ja auch noch: Die Heilige Greta von Schweden machte heute im Kanzleramt der Heiligen Angela von Deutschland ihre Aufwartung. Merkel hatte sich nicht entblödet, Thunberg & Co., darunter Luisa Neubauer, das linksgrüne Pin-up-Girl der Schulschwänzer-Bewegung »Fridays for Future«, zum Gespräch einzuladen.

Hier Auszüge aus dem Hofbericht von Angela Ulrich, ›ARD‹-Hauptstadtstudio: »›Es gab einen Wunsch von Frau Neubauer, und deshalb möchte ich mich diesem Gespräch nicht verweigern, sondern freue mich, wenn der Wunsch nach diesem Gespräch besteht«, erklärte die Kanzlerin die Einladung etwas sperrig … Dass der Protest von ›Fridays for Future‹ auch der Bundesregierung Beine macht, hat sie schon länger eingestanden. ›Die Ernsthaftigkeit, mit der Greta, aber auch viele, viele junge Leute uns darauf hinweisen, dass es um ihr Leben geht, die hat uns schon noch mal dazu gebracht, entschlossener an die Sache heranzugehen.‹«

Wenn der Staatsfunk-Schwachsinn wehtun würde, bräuchte das Irrenhaus Unmengen an Ohropax, um die Schreie zu ertragen!

Thunberg & Co. auf dem Weg zum Maskenball ins Kanzleramt

19. August: Der Corona-Blockwart

»Die Menschen in Deutschland sollen auf keinen Fall dazu gezwungen werden, die offizielle Corona-Warn-App des Bundes zu installieren und zu verwenden«, flunkerte Merkels Sprechpupperich Steffen Seibert am 15. Juni vor der Bundespressekonferenz – jenem Stelldichein von Mainstream-Presse und Regierungssprechern, bei dem möglichst nicht viel gefragt und möglichst nichts geantwortet werden soll. »Freiwillig heißt freiwillig«, betonte der oberste Pressesprecher der Merkel-Regierung und bekräftigte, dass Freiwilligkeit auch bedeute, dass durch die Nichtnutzung der App keinerlei Nachteile entstehen.

Die normative Kraft des Faktischen: »Zutritt nur mit App!« Wer auf dem Campingplatz am Leuchtturm in Dyksterhus (Landkreis Aurich/Niedersachsen) übernachten will, muss die Corona-App der Bundesregierung installiert haben. Campingplatz-Besitzer Saathoff besteht darauf. Die ersten Gäste sollen bereits die Flucht ergriffen haben, andere sollen erst gar nicht mehr gekommen sein, berichtet der ›NDR‹.

So geht »Blockwart« heute!

Keine App, kein Stellplatz, kein Zelt: So weit ist es inzwischen auf dem ersten Campingplatz in Niedersachsen gekommen

18. August: Quatsch mit Soße

Von wegen »lustig ist das Zigeunerleben«: Beim Schnellgericht-Spezialisten »Knorr« ist endgültig Schluss mit lustig! Im Zuge der hysterischen Rassismus-Debatte wird die Zigeunersauce der Marke Knorr umbenannt. »Da der Begriff ›Zigeunersauce‹ negativ interpretiert werden kann, haben wir entschieden, unserer Knorr Sauce einen neuen Namen zu geben«, teilte der Mutterkonzern »Unilever« mit. »In ein paar Wochen finden Sie diese als ›Paprikasauce Ungarische Art‹ im Regal.«

Nach unbestätigten Berichten sollen konzern-intern auch andere Namen erwogen worden sein – u. a. »Quatsch mit Soße«.

Guten Appetit, solange der Vorrat noch reicht: das vorläufig letzte Opfer des Gesinnungsterrors

17. August: Leinen los!

Das von der evangelischen Kirche finanzierte sogenannte Seenotrettungsschiff »Sea-Watch 4« ist zu seinem ersten Einsatz im Mittelmeer aufgebrochen. Der Schlepper-Dampfer verließ am Wochenende die Werft im spanischen Burriana und befindet sich auf dem Weg ins »Einsatzgebiet« in den internationalen Gewässern vor Libyen, wie das Trägerbündnis »United4Rescue« und die sogenannte Hilfsorganisation »Sea-Watch« mitteilten. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und neuerdings auch Schlepper-Reeder, Bayerns unsäglicher Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hält die Mission für überfällig: »Ich bin froh, dass die ›Sea-Watch 4‹ jetzt in See sticht …«

Ach so: Die Zahl der Kirchenaustritte aus der EKD lag 2019 mit etwa 270.000 Menschen rund 22 Prozent über Vorjahr und erreichte wieder den alten Spitzenwert von 2014. Merke: Von nix kommt nix – aber davon immer mehr!

Auf großer Schlepperfahrt ins Mittelmeer: die mit Kirchenbeiträgen von Protestanten finanzierte »Sea-Watch 4«

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