27 Jahre alter Schwarzafrikaner vergeht sich an Neunjähriger

»Hilfe, Hilfe – ich werde vergewaltigt!«

Ein neues unfassbares Verbrechen erschüttert Ostdeutschland: In Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) wurde eine Neunjährige sexuell missbraucht. Gegen einen 27-jährigen Schwarzafrikaner erging Haftbefehl.

Ein 27-jähriger Mann aus dem Niger soll am Pfingstsonntag in Dessau-Roßlau (Mitteldeutschland) ein Mädchen sexuell missbraucht haben. Das Kind ist nach übereinstimmenden Medienangaben neun Jahre alt. Der 27-jährige Tatverdächtige konnte kurz nach der Tat mithilfe von Zeugen gestellt werden. Gegen den Merkel-Gast wurde Haftbefehl erlassen.

Laut ›Mitteldeutscher Zeitung‹ ereignete sich der Übergriff auf den Elbwiesen an der Südstraße. Der Schwarzafrikaner soll das Mädchen auf eine Wiese gedrängt und entkleidet haben.

Dessau-Roßlau am Vormittag des Pfingstsonntags: Über der Stadt kreist ein Polizeihubschrauber. Polizei und Bevölkerung fahnden mit Hochdruck nach einem Sexualverbrecher. Er wurde auf frischer Tat ertappt – von einer jungen Frau namens »Nicky«. Auf ›Facebook‹ schilderte die junge Mutter den Tathergang:

Sie war nackt und blutverschmiert

Als sie mit ihrem Hund von einer zweistündigen Gassi-Runde in Dessau-Roßlau kamen, hätten sie und ihr Freund ein kleines Kind auf einer ungemähten Wiese, etwa 30 Meter entfernt, gesehen. Das Kind wedelte mit seinen Händen, während ein Mann vor dem Kind kniete und krampfhaft versuchte, dem Kind etwas über den Kopf zu ziehen. Als das kleine Mädchen bemerkte, dass sich jemand näherte, schrie es aus Leibeskräften: »Hilfe, Hilfe, ich kenne diesen Mann nicht. Er vergewaltigt mich!«

Die beiden Spaziergänger kamen näher. Der Schwarzafrikaner war abgelenkt, das Mädchen konnte sich befreien. Als die junge Frau rief: »Komm her, komm her, ganz schnell«, rannte das Mädchen auf die Zeugin zu. Bis auf ein kleines Top war sie nackt, blutbeschmiert.

Voller Panik eilte »Nicky« mit der Kleinen zu einem Haus. Von dort aus verständigte ein Anwohner die Polizei. Die Zeugin beschrieb – so gut sie konnte –, was gerade passiert war. Ein Suchtrupp rückte aus. Die junge Mutter blickte zu dem Mädchen. In ihrem Bericht schrieb sie weiter:

»Die Kleine guckte mich an und weinte und weinte; sie zeigte mir immer wieder wie blutverschmiert ihre Beine und Finger waren, sie fragte mich immer wieder mit Angst muss ich ins Krankenhaus? Bekomme ich jetzt eine Spritze?«

Was auch sonst: Vergewaltiger hatte Duldungsstatus

Inzwischen suchte der Täter mit einem Mountainbike das Weite. Niemand wusste, ob er bewaffnet war oder nicht. Dann traf die Polizei ein, der Sachverhalt wurde aufgenommen, der Tatort gesperrt. Kurz darauf kam der Krankenwagen zur Versorgung des Mädchens.

»Nicky«, die den Täter auf frischer Tat ertappt hatte, fragt sich immer wieder: »Wie konnte das passieren? Auf einem offenen Feld. Das hätte jeder sehen müssen.«

Nach ihrer Zeugenaussage machte sich die junge Frau mit ihrem Freund auf den Heimweg: »Da bin ich schon nervlich komplett zusammengebrochen, ich bin durch die Wohnung gerannt und hab nur noch geweint, ich weiß noch, dass ich kaum Luft bekommen habe.«

Der Schwarzafrikaner wurde um ca. 13.30 Uhr von der Polizei gestellt und konnte mit Pfefferspray überwältigt werden. Der Bereitschaftsrichter für das Amtsgericht Dessau-Roßlau erließ am Pfingstmontag Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs. Der Nigerier befindet sich in einer Untersuchungshaftanstalt. Zum Schutz des Kindes würden während des Ermittlungsverfahrens keine weiteren Auskünfte zur Tat erteilt, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft.

Der Merkel-Gast soll laut ›Deutscher Presse-Agentur‹ (›dpa‹) über eine Duldung verfügen. Eine Duldung verschafft einem Ausländer zwar keinen rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland und er muss perspektivisch das Bundesgebiet verlassen. Es wird aber seitens der Bundesregierung davon abgesehen, die Ausreisepflicht mit dem Zwangsmittel der Abschiebung durchzusetzen. Die Duldung des tatverdächtigen Nigeriers sollte nach Medieninformationen am 18. Juni auslaufen.

CDU-Bürgermeisterin ist »fassungslos«

»Ich bin fassungslos«, sagte die Roßlauer CDU-Bürgermeisterin Christa Müller. Ihre Gedanken seien bei dem Opfer und dessen Familie. Die CDU-Funktionärin forderte »eine scharfe Reaktion von Staat und Justiz«. Man könne nicht länger einfach zusehen und immer wieder nach Entschuldigungen suchen. »In diesem Fall muss mit aller Härte des Gesetzes durchgegriffen werden.«

Noch am Sonntagabend war es als Reaktion auf die Tat zu einer Spontankundgebung in der Roßlauer Innenstadt gekommen. Unter dem Motto »Schützt unsere Kinder« demonstrierten rund 120 Bürger.

Es ist nicht einmal ein Jahr her, da verurteilte das Landgericht Dessau vier Asylbewerber aus Eritrea wegen der Gruppenvergewaltigung einer 56 Jahre alten Flaschensammlerin zu mehrjährigen Haftstrafen. Die Täter im Alter zwischen 18 und 21 Jahren hatten sich nach Ansicht des Gerichts einer Vergewaltigung in besonders schwerem Fall und einer gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht. (hh/lol)

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