50 Millionen

Für »Flüchtlinge« hat er die Spendierhosen an: Mit Steuergeldern sponsert NRW-Familienminister und stellvertretende Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) »nicht immer ausbildungsreife« Merkel-Gäste

NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) ist in Geberlaune. Nicht nur, dass er sogenannten »gut integrierten Zuwanderern« noch schneller die deutsche Staatsbürgerschaft verleihen will. Um »jungen, volljährigen Flüchtlingen« eine Perspektive durch Ausbildung zu bieten, stellt der FDP-Minister in dieser Legislaturperiode 50 Millionen Euro Steuergeld bereit.

Die Initiative trägt den Namen »Durchstarten in Arbeit und Ausbildung« und wurde am Dienstag von NRW-Familienminister Joachim Stamp und NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf vorgestellt.

Hauptzielgruppe seien sogenannte Flüchtlinge, die nur eine Duldung haben oder sich noch im Asylverfahren befinden. Denn diese hätten keinen Anspruch auf die soziale Grundsicherung (Hartz IV). Es sei wichtig, ihnen durch Ausbildung und Arbeit eine Perspektive zu bieten. »Flüchtlinge sind nicht immer ausbildungsreif«, so der FDP-Integrationsminister Stamp.

Darum gehören zu den geplanten Flüchtlingsunterstützungsmaßnahmen unter anderem ein individuelles Coaching, gezielte Sprachförderung und die Möglichkeit des nachträglichen Erwerbs eines Schulabschlusses. Alles finanziert vom Geld des Steuerzahlers.

Unter den so umsorgten Immigranten könnten schätzungsweise 13.000 Menschen von dem Programm, das im Sommer starten soll, profitieren, so die beiden Minister laut WDR.

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