AfD – die neue Volkspartei

Tacheles aus NRW

Die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg stehen unmittelbar bevor. Den etablierten Parteien aus CDU, SPD, Grünen und FDP ist die zunehmende Nervosität anzumerken. Vorbei die Illusion, man könne die AfD als Übergangsphänomen abtun, welche sich früher oder später von selbst erledige.

Im Gegenteil stehen die Chancen besser denn je, dass die Alternative für Deutschland bei allen drei Landtagswahlen in Ostdeutschland in diesem Jahr mit der stärksten Fraktion in den jeweiligen Landtag einzieht. Vor allem die beiden ehemaligen Volksparteien CDU und SPD erreichen viele Wähler in Ostdeutschland nicht mehr. Maulkörbe und Denkverbote haben dazu geführt, dass viele Ostdeutsche den Eindruck haben, nicht wirklich in einer freien Gesellschaft zu leben. Daher sehnen sie sich nach einer Partei, die das Recht auf freie Meinungsäußerung auch jenseits politischer Korrektheit stärken will, die gerade auch den sozial und gesellschaftlich Abgehängten eine Stimme gibt.

Da macht es auch keinen Unterschied, dass der BDI-Präsident Dieter Kempf kürzlich vor einem Erstarken der AfD ausdrücklich gewarnt hat. Nachdem er Merkels Klimapolitik in der Vergangenheit offen kritisiert hatte, wollte er offenkundig bei der Kanzlerin einiges gut machen.

Der Wähler wird das politische Manöver von Kempf durchschauen und sich von seiner einmal getroffenen Wahlentscheidung nicht abbringen lassen.

Gelingt es der AfD in Ostdeutschland zur stärksten politischen Kraft aufzusteigen, wird ihr Weg auch in Westdeutschland nicht aufzuhalten sein. Zwar ist die Mentalität der Westwähler eine andere – aber auch dort werden viele bürgerlich-konservative Wähler, die von der Merkel-CDU in den letzten Jahren düpiert wurden, früher oder später überlegen, der AfD eine Chance zu geben.

Alexander von Wrese

Alexander von Wrese

40 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, Rechtsanwalt in Düsseldorf, Kreisvorsitzender AfD Mülheim/Ruhr, stv. Vorsitzender der Juristenvereinigung in der AfD

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