»Antifa« nimmt AfD-Helfer fast das Augenlicht:

Die spitze Feder aus Sachsen

Johannes Schüller

Zweifelsohne: Der zurückliegende Wahlkampf in Sachsen und Brandenburg hat bei den Altparteien für eine bisher unbekannte Nervosität gesorgt! Von der CDU bis zur Linkspartei reichte das breite Bündnis der AfD-Gegner. Zur Bekämpfung der jungen rechtspatriotischen Partei erschien dabei quasi jedes Mittel recht. So scheuten sich bereits im Vorfeld der Görlitzer Oberbürgermeister-Stichwahl im Juni etablierte Partei nicht, auf die Hilfe der extrem gewaltbereiten »Antifa« zu bauen.

CDU und militante »Antifa« Hand in Hand

Auch als – unter dem Motto »Herz statt Hetze« – zum Teil linksradikale Gruppierungen 2018 zu einer Großdemo in Chemnitz aufriefen, fand sich der sächsische CDU-Generalsekretär Alexander Dierks ebenso auf der Unterstützerliste wie das im Sächsischen Verfassungsschutzbericht 2017 einschlägig erwähnte, radikal linke »Alternative Jugendzentrum Chemnitz e. V.«. Die fehlenden Berührungsängste der Regierungsparteien CDU und SPD im Umgang mit Linksextremisten wirkten sich indirekt auch auf den Wahlkampf zur diesjährigen Landtagswahl aus. »Fakt bleibt, man muss Positionen und Personal der Rechtspopulisten attackieren«, hatte bereits der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner 2016 höhnisch getwittert. So dürften sich Linksextremisten von den Altparteien auch diesmal ermuntert gefühlt haben. Das Ergebnis dieser falschen Toleranz war völlig enthemmte Gewalt: So wurde der AfD-Direktkandidat Dr. Joachim Keiler an einem Wahlkampfstand in der Dresden Neustadt von einem »Brutalo« körperlich attackiert – Fäuste flogen! Ein AfD-Wahlkampfhelfer wurde sogar von einer drei Meter hohen Leiter gestoßen. Mit einer schweren Hüftprellung und einem verdrehten Bein musste er ins Krankenhaus gebracht werden.

Skrupellose Attacke auf 64-Jährigen

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Besonders fassungslos lässt einen die in diesem Video geschilderte Attacke auf einen 64-jährigen AfD-Wahlkampfhelfer zurück. Vier mutmaßliche Linksextremisten hatten ihn und einen Begleiter beim Anbringen von Wahlplakaten Ende August attackiert. Zwar konnte sich der 64-Jährige wehren. Er wurde jedoch verletzt und kann nach mehr als zwei Wochen auf einem Auge noch immer nichts sehen – Ausgang ungewiss! Richtig wütend macht da auch das beharrliche Schweigen der Öffentlichkeit: Sowohl in der Polizeimeldung als auch in der Presse fand sich kein Hinweis darauf, dass das Opfer ein AfD-Unterstützer war. Man stelle sich dagegen den deutschlandweiten Aufschrei vor, wenn es sich beim Opfer um einen Unterstützer der Altparteien gehandelt hätte! Lakonisch heißt es dagegen nunmehr, der Staatsschutz würde ermitteln. Einiges spricht dafür, dass diese Ermittlungen – wie so oft nach Attacken auf AfD-Vertreter – konsequenzlos im Sande verlaufen. Es scheint, als ob selbst in Sachsen Linksextremisten schlichtweg Narrenfreiheit genießen.

s. a. Mitteilung der AfD Dresden zu den Attacken

Johannes Schüller

ist Journalist und Publizist.

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