›ARD‹ gibt die Unterdrückung der AfD offen zu

Bystrons Blattschuss

Der von Zwangsgebühren finanzierte Sender ›ARD‹ hat gestern offiziell bestätigt, die größte Oppositionspartei des Landes zu benachteiligen. Bei einer Diskussion auf ›Twitter‹ um den Auftritt des AfD-Landesschefs von Rheinland-Pfalz Uwe Junge in der Sendung »hart aber fair« schrieb die ›ARD‹ wörtlich: »Wir bemühen uns, AfD-Vertretern kein Forum für ihre Zwecke zu bieten. Je nach Thema ist es jedoch von Fall zu Fall nötig, AfD-Politiker selbst zu Wort kommen zu lassen.«

Das muss man sich einmal vorstellen! Ein öffentlich-rechtlicher Sender, dessen einzige Aufgabe es ist, eine »objektive und ausgewogene Berichterstattung« zu gewährleisten, gibt offen zu, dass seine Redakteure »bemüht (!!!) sind, AfD-Vertretern kein Forum für ihre Zwecke zu bieten«. Wobei der Sender gerade zu dem Zweck gegründet wurde, den im Bundestag vertretenen Parteien »ein Forum« zu sein, damit diese »ihre Zwecke«, also die politischen Botschaften, den Wählern vermitteln.

Mit anderen Worten: Anstatt bemüht zu sein, objektiv und ausgewogen zu berichten, gibt der Sender zu, das Gegenteil zu tun, nämlich die wichtigste Oppositionspartei vom öffentlichen Diskurs möglichst auszuschließen. Er gibt damit auch indirekt zu, ein Werkzeug der anderen, der etablierten Parteien zu sein. Er gibt zu, absichtlich den Meinungskorridor auf den Mainstream einzuschränken und die Meinungsfreiheit zu beschneiden.

Der Tweet war kein Ausrutscher, es war kein einmaliges Ereignis. Noch am gleichen Tag im Zuge der gleichen Diskussion twitterte die ›ARD‹ vom offiziellen Account @DasErste: »Die Redaktionen der Talksendungen bemühen sich insbesondere, AfD-Vertreterinnen (!) kein Forum für ihre Zwecke zu bieten.« Bereits durch das Gendern entlarvt sich der Verfasser des Tweets selbst und zeigt seine politische Verortung. Er (oder sie) reiht sich ein in die lange Reihe der Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender, die mit T-Shirts zur Arbeit erscheinen, auf denen »FCK AfD« (= Fuck AfD) steht oder die linksextreme Band »Feine Sahne Fischfilet« verherrlicht wird.

Der Tweet liefert auch eine Erklärung für die ungeheuerliche Benachteiligung der AfD »insbesondere bei den Talksendungen«. So waren in den letzten Monaten die mit Abstand am meisten eingeladenen Gäste in den fünf großen Talksendungen die Grünen Habeck und Baerbock – Vertreter der kleinsten Oppositionspartei im Bundestag. Kein Wunder, dass die Grünen mit derartiger Unterstützung innerhalb von wenigen Monaten von 8 auf 18 Prozent in den Umfragen hochgepuscht wurden.

Wenn das kein Grund ist, die Zahlung der GEZ-Zwangsgebühr einzustellen, bis die »objektive und umfassende« Berichterstattung wieder gewährleistet ist, was dann?

Petr Bystron

Petr Bystron ist Diplom-Politikwissenschaftler und Unternehmer. Er publiziert seit Jahren in führenden ausländischen und deutschen Medien Fachbeiträge zur ökonomischen und politischen Entwicklung Deutschlands und der EU.

Gründungsmitglied der AfD. Unter seiner Führung erreichte die AfD Bayern bei der Bundestagswahl 2017 das beste Ergebnis aller westlichen Bundesländer.
Bystron ist Mitglied des Deutschen Bundestags und Obmann der AfD im Auswärtigen Ausschuss. Er ist der erste Europäer, der mit dem Eagle-Award der Phyllis-Schlafly-Stiftung ausgezeichnet wurde sowie der erste AfD-Politiker, der von einem amtierenden Staatspräsidenten offiziell empfangen wurde.

Bystron ist Sternzeichen Schütze. Sein Motto: Jeder Schuss ein Treffer.

Drucken