Auch im Freistaat schreitet die Islamisierung zügig voran

Bayerische Lehrer müssen zum Islam-Unterricht

Vor dem Münchner Rathaus ruft ein Muezzin mit Mikrofon zum Gebet: »Takbir Allahu Akbar – es gibt nur einen Gott. Und unser Gott ist der Größte.« Orient im Herzen der Landeshauptstadt. Schließlich gilt: »Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns.« Dazu hatte ihn der heutige bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bereits vor sechs Jahren auf dem »Kulturfest« der staatstreuen türkischen DITIB-­Gemeinde in Nürnberg erklärt.

Moschee in Ingolstadt, kontrolliert von der Erdoğan-hörigen Organisation »DITIB«

Rund 600.000 Muslime leben in Bayern. Das sind sechs Prozent der Gesamtbevölkerung. In Städten wie München, Nürnberg, Augsburg liegt ihr Anteil deutlich höher – mancherorts bereits im zweistelligen Prozentbereich.

Vor 20 Jahren gab es in größeren Städten des Freistaats vielleicht eine Moschee. Inzwischen gibt es in fast jeder Kleinstadt eine. Mehr als 400 Moscheen sind es insgesamt. Vielerorts ragen Minarette in den weiß-blauen Himmel.

Die Moschee der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde in Augsburg

Gebaut, finanziert und geleitet werden die Moscheen in der Regel von ausländischen Regierungsstellen. Sie entsenden die Imane, die darauf achten, dass auch in Deutschland »richtig gepredigt« wird. Hierbei spielt insbesondere das türkische Religionsministerium »Diyanet« eine Rolle. Ihm unterstehen die meisten Imane.

Mittlerweile werden auf Initiative der CSU bayerische Lehrer zu Islam-Verstehern »weitergebildet«. Unterrichtet von einer muslimischen Lehramtsanwärterin müssen sie selbst die Schulbank drücken. Der parteinahe ›Bayerische Rundfunk‹ (BR) berichtete voller Begeisterung über das von der CSU organisierte Projekt: »Wahrnehmung und Bewertung islamischer Lebens- und Glaubenswelten – Herausforderungen für die Schule.«

Minarett der Freimann-Moschee in der Münchner Wallnerstraße
QUELLEBilder: imago
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