Aufgespießt!

Die Mainstream-Medien-Flops der Woche

Presse-Putschisten, Mallorca-Märchenerzähler, Antirassismus-Aktivisten in Zigeunersauce und TV-Demagogen im Serienformat

Es ist der wohl größte Medien-Politik-Skandal der deutschen Nachkriegsgeschichte: Ein führender Politiker eines Nachbarlandes wurde in eine trickreich inszenierte Falle gelockt, und Jahre später veröffentlichen ›Spiegel‹ und ›Süddeutsche Zeitung‹ eine manipulierte Version der dabei angefertigten Videoaufnahmen, um den inzwischen zum Vizekanzler aufgestiegenen Politiker zu kompromittieren, seinen Rücktritt, eine Regierungskrise und das Auseinanderbrechen einer erfolgreichen freiheitlich-konservativen Regierung auszulösen.

Inzwischen sind weitere Ausschnitte aus dem »Ibiza-Video« an die Öffentlichkeit gelangt, die bestätigen, was viele von Anfang an vermutet hatten: Die deutschen Leitmedien haben beim Anzetteln dieser Kampagne vor der letzten Europawahl »entlastende« Passagen, in denen Heinz-Christian Strache (51) illegale Handlungen ausdrücklich zurückweist, einfach weggelassen. So löst man eine Regierungskrise per Fake News aus. Normalerweise müssten nach so einem Skandal die Köpfe reihenweise rollen. Stattdessen machen die Strache-Jäger noch auf verfolgte Unschuld.

Statt sich zu eigenen Wahlmanipulationen im österreichischen Nachbarland zu bekennen, geht der ›Spiegel‹ wieder seiner Lieblingsbeschäftigung »Trump-Bashing« nach. Titelgeschichte im aktuellen Relotius-Magazin: Trump wolle die »Wahl stehlen« und plane einen »Staatsstreich«, wenn er am 3. November nicht wiedergewählt werden sollte.

Nach dem Parteitag der Demokraten überschlägt sich der deutsche Mainstream in einmütiger Begeisterung für den »kraftvollen Auftritt« von Herausforderer Joe Biden, der ganz und gar kein »Sleepy Joe« sei. Das könnte noch lange Gesichter geben am Wahlabend, wenn die Amis wieder nicht so wählen sollten, wie deutsche Mediengouvernanten das für richtig halten.

Natürlich könnten sich Deutschlands Mainstream-Medien auch einmal mit den Demokratiedefiziten im eigenen Land befassen. Mit einer Kanzlerin, die Wahlen mit unerwünschtem Ergebnis für »unverzeihlich« erklärt und »rückgängig machen« lässt. Oder mit der Dreistigkeit, die »Corona-Pandemie« als Rechtfertigung für das Abräumen von Bürgerrechten, die systematische Zerrüttung der Staatsfinanzen, Zumutungen aller Art und ein Durchregieren per Notverordnung herzunehmen.

Aber gerade in der Corona-Krise haben sich ›ARD‹ und ›ZDF‹ auf ihren bewährten regierungstreuen »Tunnelblick« zurückgezogen, bescheinigen zwei Passauer Medienwissenschaftler in einer Untersuchung den Regierungsfunkern.

Hacken zusammenknallen und Strammstehen vor der Regierungslinie können aber auch die Mainstream-Kollegen aus dem Printsektor. Die ›Welt am Sonntag‹ hat dafür mal wieder ihren Ex-Chefredakteur Peter Huth (51) aus der Abstellkammer geholt, vordem eine der lautesten und nervigsten Merkel-Hoftrompeten. Das zumindest hat er immer noch nicht verlernt: Seine vor törichten Klischees nur so strotzende Tirade gegen deutsche Balearen-Freunde hat den Titel »dümmster Mallorca-Artikel des Jahres« redlich verdient – Oliver Flesch hat das Notwendige dazu gesagt.

Syrer, die Frauen vor Züge stoßen und sechsjährige Jungs tot rasen, ein abgelehnter irakischer Asylbewerber, der mit einem Auto als Terrorwerkzeug und einem freudigen »Allahu akbar« auf den Lippen die Berliner Avus zum Dschihad-Schauplatz macht – Frau Merkel hätte eigentlich allen Grund, sich mal bei den Leidtragenden ihrer Willkommenspolitik sehen zu lassen.

Tut sie natürlich nicht. Es gibt ja praktischerweise die »Corona-Pandemie«, mit der sich die Bürger trefflich beschäftigen und von anderen Dingen ablenken lassen. Und der Mainstream hilft eifrig mit beim Herunterspielen, erfindet die neue Kategorie des »islamistisch motivierten Unfalls«, stuft den Terroranschlag zur »Amokfahrt« herunter und verkauft uns allen Ernstes als gute Nachricht, dass ein arabisch sprechender Polizist »Schlimmeres verhindert« habe. War es nicht so, dass fünf Jahre »Wir schaffen das« allerlei Schlimmes erst möglich gemacht haben, gegen das nun ausgerechnet mehr Migranten im Polizeidienst helfen sollen?

Nur nicht die Leute beunruhigen. Wenn in Berlin im Rahmen der allwochenendlichen »Partyszene« eine Fünfzehnjährige vergewaltigt wird und ein Migrantenmob auf die Polizei losgeht, berichtet man darüber am besten gar nicht. Oder halt widerwillig mit zehn Tagen Verspätung, wenn so ein lästiger unabhängiger Journalist partout nicht aufhören will nachzufragen. Wie viel herzergreifender sind da doch Geschichten von »Flüchtlingen« mit – allerdings im prekären Bildungsnotstandsgebiet Berlin abgelegtem – Super-Abitur, die der ›Focus‹ für solche Fälle stets zuverlässig parat hat.

Und weil Corona-Alarmismus allein sich auf die Dauer auch abnutzt, gibt es ja noch die »Klima-Krise«. Ergriffen zelebrierte der Medienchor das Einschweben der naseweisen und diktaturverliebten »Klimaschutz«-Gören Greta Thunberg (17) und Luisa Neubauer (24, Grüne) zur Parolen-Ausgabe im Bundeskanzleramt, als wäre es ein Staatsbesuch auf Augenhöhe. »Führung« verlangte Chef-Schulschwänzerin Thunberg von Merkel und bescheinigte ihr »Potenzial«.

Ob das eine gute Nachricht ist? Selbst die Mini-Kundgebung der Heiligen Greta am Brandenburger Tor, zu der immerhin ein paar Dutzend unentwegte Anhänger erschienen waren, wurde noch zum wohlwollend begleiteten medialen Großereignis. Wetten, dass die Alarmsirenen wieder auf Volldampf gehen, wenn nächstes Wochenende die Berliner Straßen wieder voll sind von Regierungsgegnern, die gegen die Corona-Maßnahmen der GroKo protestieren?

Während Millionen Deutsche nicht wissen, ob sie als Folge der Corona-Maßnahmen nächstes Jahr noch einen Job haben oder ihr Arbeitgeber überhaupt noch existiert, widmet sich die medial-politische Filterblase inbrünstig der politisch korrekten Umbenennung von Mohrenstraßen und Zigeunersaucen.

Kleiner Schönheitsfehler: Die eigentlich Betroffenen verbitten sich diese sprachpolizeiliche Bevormundung und haben auch gar kein Problem mit dem Begriff »Zigeuner«, weil sie sich selbst so nennen. Um das herauszufinden, braucht man nur, wie die Sprachpflegezeitung ›Deutsche Sprachwelt‹, mal bei der »Sinti-Allianz Deutschland« nachzufragen, was sie dazu meinen – aber wenn es um »Antirassismus« geht, verzichtet man im Mainstream vorsorglich lieber auf das kleine Recherche-Einmaleins.

Beim linksradikal unterwanderten Zwangsgebührenfunk dagegen sind schon längst die letzten Hemmungen gefallen. Nicht mal die seichteste Nachmittagsserie kommt ohne ideologische Indoktrination aus: Schwarz-Rot-Gold gleich Nazi, gehört in die Mülltonne. Ganz so, wie Domina Merkel das auf der CDU-Wahlparty 2013 vorgemacht hat. Auf Verunglimpfung der Nationalfarben steht nach § 90a StGB übrigens Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

Im Kittchen werden wir die Mediengewaltigen von ›ARD‹ und ›ZDF‹ freilich so bald nicht sehen. Sollte ihnen aber tatsächlich, wie vom Land Sachsen-Anhalt angedroht, wegen der miesen Verunglimpfung deutscher Polizisten als unterbelichtete rassistische Mörder im gemeinsamen Jugendkanal »Funk« die Erhöhung der Zwangsgebühren gestrichen werden, wäre das immerhin mal ein Anfang.

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