Aufgespießt!

Die Mainstream-Medien-Flops der Woche

Linken Antisemitismus trifft man in Deutschland auf Schritt und Tritt. Muslimischen Antisemitismus ebenfalls. Linksextreme Israelhasser haben in Merkel-Deutschland Narrenfreiheit und gehören praktisch schon zum Mainstream, und der Import von Hunderttausenden antisemitisch sozialisierten Orientalen bedroht jüdisches Leben in Deutschland massiv. Mehr als die Hälfte der antisemitischen Delikte in Deutschland geht auf das Konto von Islamisten und Linksextremen.

Von alledem sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier selbstverständlich nicht, als er beim Gedenken an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 75 Jahren als erstes deutsches Staatsoberhaupt überhaupt in Yad Vashem eine Rede halten durfte. Sondern ausschließlich vom – leider auch immer noch vorhandenen – Antisemitismus ewiggestriger Rechtsradikaler. Er missbrauchte das Gedenken, um das eigene Volk im Allgemeinen und, in kaum verhohlenen Andeutungen, die Opposition im Speziellen für alles antisemitische Übel verantwortlich zu machen.

In den Hauptnachrichten des Zwangsgebührensenders ›ARD‹ klingt das dann so: Steinmeiers Rede war die einzig »würdige«, Israel und Russland dagegen, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Wladimir Putin, hätten den Gedenktag »teilweise gekapert«, eine »erinnerungspolitische Privatparty« gefeiert und die »Chance« für einen »Tag des würdigen Gedenkens« glatt »vertan«, kommentiert Sabine Müller vom Hauptstadtstudio in der Tagesschau.

Wie würdiges Gedenken geht, weiß der deutsche Staatsfunk nämlich immer noch am besten, jawoll. Da war sie wieder, die unselige deutsche Großmannssucht, diesmal im Gewand des moralischen Imperialismus. Außerhalb der GEZ-Filterblase herrscht fassungsloses Gruseln. Die ›Neue Zürcher Zeitung‹ bleibt wie immer höflich-zurückhaltend: »Eindrucksvoller kann man die Rundfunkgebühr nicht infrage stellen.«

Wundern müssen solche Entgleisungen allerdings keinen, die schleichende linksextreme Unterwanderung von ›ARD‹ und ›ZDF‹ ist ein offenes Geheimnis, vom »Monitor«-Moderator »Antifa«-Restle über den Anti-AfD-Aufkleber im volkspädagogischen »Krimi« bis zum Kameramann mit Linksextremisten-Hemd. Da ist es auch völlig normal, dass linksextreme Gewalttäter grundsätzlich als »Aktivisten« verharmlost werden, selbst wenn sie schwerste Brandanschläge begehen.

Die Gedenktags-Oberlehrerin Sabine Müller gehört übrigens dem ›Hessischen Rundfunk‹ an, von Spöttern gern auch als »Hässlicher Rotfunk« tituliert, und nicht dem »Oma Umweltsau«-Sender ›WDR‹. Der gibt aber auch keine Ruhe. »Weiß und deutsch wird zum Problem«, giftete eine ›WDR‹-»Doku« anlässlich der Europameisterschaften über den Handball-Sport. Die steuerfinanzierte ›Deutsche Welle‹ haute postwendend in dieselbe Kerbe. Wie nennt man das gleich wieder, wenn Werturteile anhand von Hautfarbe und Abstammung gefällt werden? Richtig: Rassismus.

Gut, dass wenigstens auf das Relotiusblatt ›Spiegel‹ Verlass ist. Grünen-Verherrlichung und Trump-Verteufelung wird da so sicher heruntergebetet wie das Amen in der Kirche. Der Weltwirtschaftsgipfel in Davos bot die Gelegenheit, mal wieder beides in einem Aufwasch zu erledigen. Ehrensache, dass der ›Spiegel‹ sich das nicht entgehen lässt.

»Trump vs. Habeck – Duell der Giganten«, frohlockte Markus Feldenkirchen im Hamburger Generalstab des unfehlbar Guten. Grünen-Co-Chef Robert Habeck hatte nämlich nach der optimistischen Rede des US-Präsidenten in Davos, in der er vor Apokalyptikern und Weltuntergangspropheten warnte, sich prompt angesprochen gefühlt und einer devoten ›ZDF‹-Reporterin seinen Ärger ins Mikrofon diktiert: Trump sei der »Gegner«, er stehe »für alle Probleme, die wir haben«, und überhaupt sei das »die schlechteste Rede, die ich in meinem Leben gehört habe«. War der Mann nie auf einem Grünen-Parteitag?

Auch im Propagandalautsprecher ›Tagesschau‹ kam Habeck mit seinem Trump-Bashing ausführlicher zu Wort als der US-Präsident selbst. Nur die hinterwäldlerischen Amis wollen einfach nicht kapieren, dass hinter Habecks Stoppelbart ein planetarischer Geist steckt und dass der Mitvorsitzende der medial hochgejubelten kleinsten deutschen Oppositionspartei selbstverständlich in derselben Liga spielt wie das Staatsoberhaupt der Weltmacht USA. Ein Gigant, mindestens.

Dumm nur, dass nach diesem Frontalangriff auf ihren US-Präsidenten plötzlich kein namhafter US-Politiker mehr mit dem »Giganten« reden wollte, als der sich wenig später über den Atlantik begab. Aber egal: Von dem Schlag, den der furchtlose Ritter Robert dem Erzbösewicht und Weltschurken Trump versetzt hat, wird der sich nicht mehr erholen. Spätestens in fünf Jahren ist es mit seiner Präsidentschaft vorbei.

War noch was? Ja: Dieser Geniestreich der ›Zeit« darf hier nicht fehlen, obwohl er schon etwas länger zurückliegt. Wenn das Geld für den »Klimaschutz« fehlt, soll man es doch einfach drucken, schrieb ›Zeit‹-Redakteur Mark Schieritz, frisch aus den Weihnachtsferien zurück. Dass da nicht früher einer draufgekommen ist! Vor so viel ökonomischem Scharfsinn sehen selbst Blüten-Ede, Fälscher-Paule und die Panzerknacker alt aus.

Aber halt, bevor dem Finanzgenie von der Lieblings-Wochenzeitung der schwätzenden Klasse die eigene finanzwissenschaftliche Brillanz vollends zu Kopfe steigt, hier ein kleiner Wermutstropfen: Es ist doch schon jemand auf diese Idee gekommen.

EZB-Chef Mario Draghi macht das schon seit Jahren, zum Wohle der Pleitestaaten im Süden, der Euro-Finanzminister, der Banken, Finanzjongleure und aller, die sich sonst noch so an munteren Schuldenstaaten auf Kosten der Bürger und Steuerzahler bereichern. Draghis Nachfolgerin Christine Lagarde schickt sich gerade an, beim munteren Gelddrucken noch eine Schippe draufzulegen.

Tja, liebe ›Zeit‹, Pech gehabt: Es war schon einer da. Oder, frei nach Bertolt Brecht: Was für ein Verbrechen bedeutet schon ein Bankraub – verglichen mit der Gründung der Europäischen Zentralbank. (fh)

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