Ausländerkriminalität – der Faktencheck

Massenzuwanderung und Verlust der Inneren Sicherheit

Polizeieinsatz in einer Asylantenunterkunft: Mit der Zuwanderung steigt die Kriminalität in Deutschland

Sind Zuwanderer im Schnitt krimineller als Deutsche? Eine Frage die große Emotionen hervorruft – sofern man sie überhaupt zu stellen wagt. Höchste Zeit also, dieses Thema anhand nüchterner Statistiken anzugehen. Matthias Moosdorf macht für den Deutschland Kurier den Faktencheck.

Kaum ein Thema wird immer noch so emotional diskutiert wie das der »Inneren Sicherheit« Deutschlands. Die Sorgen, Ängste und Projektionen der Bürger finden sich in dieser Diskussion genauso wie die mehr politischen Betrachtungen zum Verhältnis zwischen Sicherheit und Freiheit. Welche Rolle spielt dabei die Verantwortung? Und wer ist eigentlich in diesem Zusammenhang wofür verantwortlich? Seit den Ereignissen in der Kölner Silvesternacht 2015, den massenhaften sexuellen Übergriffen im ganzen Land, steht auch der Bezug zu allen anderen Themenfeldern in einem breiten Diskurs, der die Gesellschaft im Moment umtreibt: Flüchtlingskrise, Wirtschaftsmigration, Gettobildung, etc. – und das staatliche Versagen im großen Stil.

Hans-Jürgen Papier konstatierte, dass »die Kluft zwischen Recht und Wirklichkeit noch nie so tief wie derzeit« gewesen sei. Das Gefühl für ein verlässliches Recht und Gesetz als Garanten der öffentlichen Sicherheit ist offenbar verloren gegangen.

Am Anfang steht eine Grafik

Es gibt im Grunde nur eine valide Quelle, die sich für einen Vergleich der Kriminalität der verschiedenen Bevölkerungsgruppen eignet: Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA), in der die angezeigten Straftaten sowie die ermittelten Täter und Opfer detailliert aufbereitet werden. Straftaten, die direkt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden, sind nicht erfasst.

Es ist selbstredend, dass diese Statistik nicht die Gesamtheit der tatsächlichen Kriminalität abbildet, denn sie spiegelt ja lediglich die von der Polizei erfasste Kriminalität wider, das sogenannte Hellfeld. Deshalb gibt es bereits seit Jahren die Forderung nach der Ergänzung der PKS um die sogenannte Dunkelfeldanalyse, mit deren Hilfe jene Straftaten dargestellt werden können, die nicht zur Anzeige gebracht werden. Beide Felder ergäben dann ein Abbild der gesamten Kriminalität – und das wäre durchaus geeignet, um die Bevölkerung nachhaltig zu verunsichern. Es wird deshalb auch nicht veröffentlicht. Interessant wäre auch die Erhebung der tatsächlich verurteilten Täter und die Zuordnung nach Herkunft, Ethnie, Geschlecht, Religion und Alterskohorte.

Zuwanderer sind in der Betrachtung der meisten Medien »nicht krimineller als Deutsche«. Das ist eine Lüge, denn sie begehen deutlich mehr Straftaten als Deutsche, selbst deutlich mehr als hier dauerhaft lebende Ausländer. Das Problem ist der Statistik immanent: Betrachtet man eine gemischte Gruppe von 100.000 Personen und erfasst die Straftaten in dieser Gruppe, die von Deutschen und Migranten begangen werden, ergibt sich kein großer Unterschied. Jedoch leben hier fast 80 Millionen Deutsche, aber nur ein paar Hunderttausend Migranten. Man muss die Gruppen einzeln betrachten, um verlässliche Zahlen zu erhalten.

Bezeichnend für das sanfte »Verschönern« der Statistik ist, dass kriminell auffällige Inhaber einer doppelten Staatsbürgerschaft (4,3 Millionen) immer als Deutsche und nicht als Deutsche mit Migrationshintergrund (insgesamt fast 9 Millionen) geführt werden. Allein die Gruppe der türkischstämmigen Deutschen mit deutschem oder doppeltem Pass beinhaltet mindestens 1,53 Millionen Menschen (Zahlen von 2011). In der PKS werden zudem allein die ermittelten Tatverdächtigen erfasst und kategorisiert. Über Täter, die nicht ermittelt werden konnten, kann mithilfe der PKS also überhaupt keine Aussage getroffen werden, also auch nicht hinsichtlich ihrer Herkunft.

Die Systematik der Erfassung

Die Zuwanderer als Gruppe waren schon im Jahr 2015 etwa sieben Mal krimineller als Deutsche. Bei Gruppenvergewaltigungen sogar fast 20 Mal! Pro Tag gab es hierzulande fünf Vergewaltigungsopfer durch Asylbewerber und 1.650 Opfer gefährlicher oder schwerer Körperverletzung. Asylbewerber sind aber auch fast doppelt so kriminell wie alle anderen in Deutschland lebenden Ausländer. Bei ihnen wurden »nur« etwa 5,55% als ermittelte Tatverdächtige erfasst (8,2 Mio. insgesamt / 450.000 Tatverdächtige) – also nur halb so viele wie bei den Zuwanderern. Erschreckend jedoch: Unter einer Million Asylbewerber befinden sich 11 Mal mehr Täter, die Frauen überfallen und vergewaltigen, als unter einer Million Deutscher. 2018 wurden 3.261 Deutsche Opfer einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer und somit mehr als 21% mehr als im Vorjahr (2017: 2.706). Damit waren 74% der Opfer von Sexualstraftaten durch Zuwanderer deutsche Staatsangehörige.

Regional betrachtet fällt die Differenz zwischen der Kriminalität von Ausländern/Flüchtlingen und Deutschen in Großstädten mit einem hohen Ausländeranteil erwartungsgemäß noch viel größer aus.

So stieg z. B. in Dresden die Zahl der die Menschen beunruhigenden Gewalttaten 2016 um rund 20% gegenüber dem Vorjahr. Mehr als 30% der dabei ermittelten Tatverdächtigen waren Ausländer. Der dortige Ausländeranteil von gerade einmal 6,6% zeigt dabei das proportionale Missverhältnis noch deutlicher.

Tatverdächtigenquote nach Herkunft

Unverfängliche Quelle ist hier als Beispiel die PKS 2014, Tabelle 62, »Straftaten und Staatsangehörigkeit nichtdeutscher Tatverdächtiger«, aus der Zeit VOR Merkels Grenzöffnung.

Eine Quote ist weniger irreführend als die jeweilige Gesamtzahl je Herkunftsland. Schließlich werden z. B. 1,5 Millionen Türken zwangsweise mehr Straftaten verüben als 40.000 Brasilianer.

Tatverdächtigenquote: auf 100.000 Einwohner kämen für das Vergehen

Mord:
23 Libanesen, 14 Tunesier, 12 Algerier, 5 Türken, 1 Italiener
0,8 Deutsche

Totschlag:
67 Algerier, 53 Tunesier, 36 Somalier, 8 Türken, 4,6 Italiener
1,7 Deutsche

Vergewaltigung:
36 Algerier, 32 Tunesier, 29 Somalier, 8 Türken, 5 Italiener
3 Deutsche

Körperverletzung:
76 Algerier, 46 Tunesier, 33,6 Marokkaner, 16 Türken, 12,9 Syrer
4,6 Deutsche

Syrische Flüchtlinge sind weniger kriminell?

Auch Syrer, Afghanen und Iraker, die am ehesten als Kriegsflüchtlinge anerkannt werden, sind im Schnitt krimineller als die Deutschen. Die gesamte genannte Gruppe stellt bei einer Größe von 438.000 Zuwanderern 19.900 Tatverdächtige: Das entspricht 4,54% TV gegenüber 2% deutschen TV und ist somit mehr als doppelt so viel (im Jahr 2015).

Quellen: Bundesministerium des Innern (BMI); PKS, tatverdächtige Zuwanderer nach Staatsangehörigkeit, Seite 71

Nur eine Gruppe wächst überproportional

Jenseits der religiös motivierten Anschläge seit 9/11 in Madrid, London, Berlin, Paris, Nizza, Würzburg, Nürnberg, Boston etc. ist die Gruppe der Muslime auch in allen Statistiken der Alltagskriminalität die am rasantesten wachsende. Unter den Flüchtlingen, denen in den letzten beiden Jahren die Einreise nach Deutschland ermöglicht wurde, befinden sich ca. 3/4 Muslime, davon ca. 80% Männer unter 30 Jahren. Schon vor 10 Jahren wurde die überproportional hohe Gewaltbereitschaft der Muslime in Deutschland durch Studien des Bundesinnenministeriums erkannt. Sogar in Deutschland bestens integrierte Muslime bestätigen diese Erhebungen. Erkenntnisse daraus, oder gar konsequentes politisches Handeln, sind bisher aber nicht gewollt.

Gewalt gegen Christen, Gewalt gegen Juden, Gewalt gegen Frauen, Gewalt gegen staatliche Organe, Unfallhelfer, Feuerwehren, Postboten und zufällige Passanten sind keine Ausnahme mehr, sondern Teil einer täglichen »Lage« (H.-G. Maaßen) – dem offensichtlichen Gegenteil bisheriger deutscher Normalität. Nach den erfassten Fakten werden Christen von ihren muslimischen Kameraden schon bei der Überfahrt über das Mittelmeer über Bord geworfen, in Flüchtlingsunterkünften verfolgt und wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Die politisch Verantwortlichen, Kirchen und Behörden begegnen diesen Gewalttaten jedoch mit Desinteresse, Tabuisierung und dem fehlenden Willen, sie konsequent zu verfolgen, zu bestrafen und vor allem die Opfer angemessen zu schützen. Das Aufwachsen in einer Gewaltkultur wie der des Islam, mit den drakonischen körperlichen Strafen der Scharia, der tägliche Kontakt mit den Gräueltaten des Krieges, fehlende Bildung und die mangelnde Bereitschaft zur Integration in hiesige Verhältnisse sind Ursachen für ein schwer abzubauendes Gewaltpotenzial.

Bildung und Integration? – Fehlanzeige!

Das Wunder der dringend benötigten Fachkräfte ist mit der Zuwanderung nicht eingetreten. Es war und ist eine politische Lüge. In Wirklichkeit gelten 2/3 der Flüchtlinge als funktionale Analphabeten, 88% haben keine Ausbildung, 70% der Flüchtlinge, denen die Möglichkeit einer Ausbildung gegeben wird, brechen diese ab. Unter anderem deshalb, weil das zunächst geringe Gehalt nicht ihren Vorstellungen entspricht.

So recherchierte das ›ARD‹-Magazin »FAKT«, dass in einem von der Bundesagentur für Arbeit finanzierten Deutschkurs nicht einmal 4% der teilnehmenden Flüchtlinge den Kurs bis zum Schluss besuchten. Für die Finanzierung dieser quasi ergebnislosen Kurse wurden übrigens die Rücklagen der Arbeitslosenversicherung angegriffen – also die von den Arbeitnehmern erwirtschafteten Spareinlagen, die ihre finanzielle Versorgung in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit sicherstellen sollen – und um mehr als eine Viertel Milliarde Euro zweckentfremdet!

Einzelfall oder Tendenz?

Die Polizei ist zunehmend ohnmächtig, Stadtfeste geraten zu Clan-Prügeleien und Banden-Aufmärschen. Während der Innenminister immer die rechten Gefahren beschwört, werden junge Frauen ohne Grund vor den Zug gestoßen, aus »purer Mordlust«, wie die Staatsanwaltschaft in ihrer Haftbegründung schrieb. Wohngemeinschaften tragen ihren kulturellen Zwist in Wohngebieten aus, wie in Stuttgart, wo ein Migrant seinen Mitbewohner auf offener Straße mit dem Schwert ermordete. In Frankfurt werden ein kleiner Junge und seine Mutter vor den Augen vieler Fahrgäste einfach vor den Zug gestoßen. Es ist ein Desaster, das sich in konkret so liest; Destatis: (Die nachfolgenden Zahlen sind die offiziellen Zahlen des BKA 2018, jeweils aufgeklärte Delikte mit Beteiligung mindestens eines Zuwanderers.)

Mord/Totschlag: 2014: 122; 2018: 430; das sind plus 352%
sexuelle Übergriffe: 2014: 848; 2018: 6046; das sind plus 713%
Körperverletzung etc.: 2014: 18.512; 2018: 73.177; das sind plus 395%

Was kann man tun, um die Frage zu klären, wohin diese Tendenzen zeigen? Vielleicht einfach die PKS studieren, mögliche Häufungen nach allen denkbaren Kriterien untersuchen, bewerten und darauf basierend die eigene Gesellschaft von diesen, immer wieder straffällig werdenden Menschen, fernhalten. Es wäre sehr leicht, die jeweiligen Gruppen auszumachen. Man muss nur das denken, was in diesem Land noch immer nicht gedacht werden darf. Australien, auch ein Land innerhalb der westlichen Wertegemeinschaft, sagt es ganz klar: »You are not welcome!« Was meint: Es gibt Menschen, die gehören nicht hierher. Nicht kulturell, nicht von ihrer religiösen Überzeugung, nicht von ihrem mittelalterlichen Frauen- und Familienbild und nicht wegen ihrer zu niedrigen Gewaltschwelle.

Politisch gesehen kann man keine Grenzen öffnen, nicht wissen, wer mit welcher Vita hier ankommt, um dann an jedem Freibad und jedem Stadtfest schwer bewachte Grenzen aufzubauen. Es wächst nicht zusammen, was nicht zusammengehört. Wenn der Frankfurter Bahnsteig-Mörder seit 2006 schon in der Schweiz lebt, bedarf das keiner weiteren Erklärung. Er steht für Tausende völlig unberechenbarer, unserer Kultur fremder Menschen.

Eine multiethnische, multikulturelle Gesellschaft hat den Preis, der mittlerweile, und leider an ganz vielen Tagen des Jahres, sichtbar wird. Und er ist in Baltimore, Pittsburgh, Sao Paulo, Laos, Kairo, Bagdad, Kapstadt usw. auch an der Tagesordnung. Hingegen nicht, oder zumindest viel weniger, in Singapur, Tokio, Budapest, Moskau, Sydney, Beijing, Warschau usw. Gehofft zu haben, dass Migration nur ein paar neue Dönerbuden hervorbringt und sonst alles beim Alten bleibt, war dumm und ist in der Verantwortung für uns Deutsche, unsere lange und mühsam erkämpfte Art von Freiheit und Verantwortung, ein gigantisches politisches Verbrechen.

Die seit 2015 praktizierte Art der Migration stellt aufgrund der Sozialisation vieler Migranten, der damit verbundenen überproportional hohen Ausbildung gefährlicher Persönlichkeitsstrukturen, aufgrund ihrer einseitigen Alters- und Geschlechterstruktur, ihrer religiösen Überzeugungen und ihres sozialen Status das wohl größte menschliche Gefährdungspotenzial dar, das einem Land zugeführt werden kann. Die (Wieder-) Aufrüstung der Polizei des Bundes und der Länder wurde erst im Zuge der Flüchtlingspolitik von 2015 so existenziell. Und kostet viel Geld!

Ohne eine sofortige politische Umsteuerung, die Differenzierung zwischen Flüchtlingen, Wirtschaftsmigranten und Asylberechtigten, zwischen notwendiger, geregelter Einwanderung auf der einen und der Abwehr zügelloser Migration auf der anderen Seite, wird die innere Sicherheit Deutschlands bis zur Unkenntlichkeit erodieren.

An jedem einzelnen Opfer, das beraubt, verletzt, vergewaltigt oder ermordet wird, tragen die politischen Verantwortlichen durch Setzung ihrer gesetzlichen Rahmen Mitschuld. Durch falsche Toleranz, Verzicht auf konsequente Verfolgung und Bestrafung und opportunistische, moralische Überheblichkeit, ist ein gesellschaftliches Klima entstanden, welches sich (gefühlt) gegen das eigene Volk richtet. Freiheit braucht Vertrauen in intakte staatliche Strukturen. Dort muss der Wille zur Veränderung ansetzen! Am besten ganz demokratisch, durch Abwahl der dafür Verantwortlichen.

Mathias Moosdorf

Matthias Moosdorf

Matthias Moosdorf, geb. 1965 in Leipzig, Musiker u. a. im Leipziger Streichquartett, Konzerte in über 65 Ländern, mehr als 120 CD-Veröffentlichungen, 5 ECHO-Klassik-Preise, Texte und Bücher zur Musik u. a. bei Bärenreiter, 2008–2013 Gastprofessor an der Gedai-University of Arts, Tokyo, Gründung mehrerer Kammermusik-Festivals, Gesprächspartner zu Musik und Politik im Radio, seit 2016 auch Politikberatung und Publizistik, arbeitet für die AfD im Deutschen Bundestag

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