Berlin

Gewaltkriminalität im Görlitzer Park um 50 Prozent gestiegen

Drogendealer im Görlitzer Park, Berlin: Die Politik hat längst kapituliert

Die Berliner Polizei steht im Kampf gegen die Drogen- und Gewaltkriminalität im Görlitzer Park in Kreuzberg auf verlorenem Posten.

Die Zahl der schweren Körperverletzungen ist in den ersten fünf Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gestiegen. Das erfuhr das Fernsehmagazin ›Kontraste‹ aus Berliner Sicherheitskreisen. Die Zahl der Raubtaten stieg im selben Zeitraum um 30 Prozent.

Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Die Grünen) erklärte dazu im Interview mit ›Kontraste‹, in vielen Fällen handele es sich bei den Gewalttaten um Revierstreitigkeiten zwischen Drogendealern. Der Bezirk versuche durch regelmäßige Polizeistreifen im Park entgegenzuwirken.

Dass Herrmann an einer effektiven Bekämpfung der Drogenkriminalität in dem von ihr regierten Bezirk gar nicht interessiert ist, zeigte sich Mitte Mai. Wie der Deutschland Kurier berichtet, ließ ein sogenannter Parkmanager an einem der Eingänge des durch afrikanische Drogendealer belagerten Görlitzer Parks mit Sprühfarbe Flächen markieren, auf denen sich mutmaßliche Dealer künftig aufhalten sollen. So solle eine direkte Konfrontation der Männer mit anderen Parkbesuchern, insbesondere Müttern mit kleinen Kindern, verhindert werden, hieß es.

Seit Jahren bereits breitet sich unter den Augen der Grünen-Politikerin Herrmann die Drogenkriminalität im Görlitzer Park aus uns ist zu einem der größten Drogenumschlagplätze Berlins geworden. Parkbesucher, insbesondere Mütter mit kleinen Kindern, vermeiden es seit geraumer Zeit, den Park aufzusuchen, da es nahezu unmöglich ist, die Grünanlage zu durchqueren, ohne von einem afrikanischen Dealer bedrängt zu werden.

Herrmann wurde 2014 einer breiteren Öffentlichkeit durch ihr Missmanagement bekannt, als 2012 eine Gruppe von illegalen Immigranten die Gerhart-Hauptmann-Schule besetzte. Die Besetzung endete 2017 und kostete den Steuerzahler 4,94 Millionen Euro.

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