Bis hin zur Erblindung:

So krank können »Schutzmasken« machen!

Wie krank machen eigentlich die angeblichen Schutzmasken? In deutschen Arztpraxen füllen sich die Wartezimmer. Patienten kommen mit unterschiedlichen Symptomen, hervorgerufen durch das »Virus maskeritis«.

Im schlimmsten Fall kann der Maskenwahn Augenherpes auslösen und zur Erblindung führen

Eine Arztpraxis gestern im Kreis Neuwied (Rheinland-Pfalz). Christa J. (50), Inhaberin einer Parfümerie, klagt seit Tagen über heftige Halsschmerzen. Ihr Schlund ist feuerrot. Fieber hat sie nicht. Im Geschäft muss Christa J. ganztägig Maske tragen.

Der Arzt ordnet vorsorglich einen Corona-Test an, dazu ist er verpflichtet. Er beruhigt die Patientin: »Ich gehe nicht von einem positiven Ergebnis aus. Denn Sie sind nicht der einzige Patient mit diesem Phänomen. Durch das Tragen der Masken kann die Atemluft nicht zirkulieren. Außerdem saugen durchfeuchtete Masken Keime aller Art auf wie ein Schwamm. So oft können Sie die Maske gar nicht wechseln, so schnell diese feucht wird.«

Der Arzt schreibt Christa J. Propolis auf. Dabei handelt es sich um eine stark antibakteriell und antiviral wirkende Substanz aus dem Schutzharz von Bienenstöcken. Schon die alten Ägypter wussten um die Wirkung von Propolis.

Eine Hautarztpraxis gestern in der Nähe von Hannover: Rentner Edgar K. (68) hat juckende, eitrige Ausschläge um Mund und Nase. Womöglich ein Kontaktekzem. Der Arzt schaut sich die Sache näher an: »Sie haben Herpes-simplex. Das Virus verursacht unangenehme, aber bis auf wenige Ausnahmen harmlose Bläschen. Zum Ausbruch kommt es meist durch Fieber, oft aber auch durch Stress und Ekel.« Edgar K. sagt: »Stimmt, ich ekele mich vor diesen Masken und wenn ich zurückdenke, hatte ich eigentlich seit 20 Jahren keinen Herpes mehr.«

Rentner K. hat Glück. Es hätte schlimmer kommen können:

Durch das Ausatmen der kontaminierten und mehrfach umgewälzten Atemluft beschlagen nicht nur Brillen, sondern Viren und Bakterien können auch heftige Entzündungen im Augenbereich verursachen. Aus Arztpraxen bundesweit wird seit Einführung der Maskenpflicht über eine Zunahme der Fälle von relativ seltenem Augenherpes berichtet. Bei Augenherpes hört der (Masken-) Spaß auf: Die Krankheit kann die Hornhaut des Auges angreifen und zur Erblindung führen!

Edwin Bölke, Geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikum Düsseldorf, sieht noch andere Risiken, vor allem für Allergiker, Herzpatienten und Lungengeschädigte: »Nicht für jeden Menschen ist das Tragen einer Maske unbedenklich. Das gilt für alle Patienten mit einer symptomatischen und instabilen Angina pectoris und einer symptomatischen chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) beziehungsweise eingeschränkter Lungenfunktion.«

Bei starker körperlicher Anstrengung bestehe bei ihnen die Gefahr der Hyperkapnie. Bölke: »Kann das Kohlendioxid (CO2) aufgrund des erhöhten Luftwiderstands in der Maske nicht richtig abgeatmet werden, könnte es sich im Blut anreichern und den pH-Wert im Blut senken.«

Sinkt der Sauerstoffwert und steigt der Kohlendioxidgehalt im Blut, führt das zu einer sogenannten Hyperkapnie. Anfängliche Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Hautrötung, Muskelzuckungen. Im fortgeschrittenen Stadium können Panik, Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen auftreten.

Ein Baumarkt gestern in der Nähe von Bamberg: Innerhalb weniger Minuten kippen zwei Mitarbeiterinnen des Servicepersonals um. Der Notarzt diagnostiziert: akute Hyperkapnie!

Schäden auch für die Psyche

Aber der Maskenwahn kann nicht nur unmittelbare körperliche Schäden hervorrufen. Auch die Nachteile für das psychische Wohlbefinden wiegen schwer. Psychologen plädieren deshalb dafür, das Maskentragen auf unbedingt notwendige Situationen zu beschränken.

Eva Bänninger-Huber ist Mimik-Forscherin und Professorin für klinische Psychologie an der Universität Innsbruck. Sie erläutert: »Es fallen die subtilen Signale der Resonanz weg. Ich denke beispielsweise an Versöhnungsangebote. Ein entschuldigendes Lächeln ist plötzlich hinter der Maske nicht mehr sichtbar. Von daher würde ich meinen, dass die Kommunikation durch die Mund-Nasen-Schutzmasken in Zukunft eher holzschnittartig wird. Denn das explizite Formulieren von Gefühlen sind wir gar nicht gewohnt. Mimik hat normalerweise den Vorteil, dass wir viele Dinge nicht aussprechen müssen und dass das Verstehen durch das Mitlaufen der Mimik funktioniert, ohne dass wir groß etwas erklären müssen.«

Fazit: Der Maskenzwang richtet offensichtlich mehr Schaden an, als er Nutzen bringt.

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