»Bis zum Maximum des rechtlich Möglichen«:

Trump verklagt ›CNN‹

Ein erregter Donald Trump während eines Pressetermins (Archivbild): Der US-Präsident legt sich nicht zum ersten Mal mit dem mächtigen linksliberalen Sender ›CNN‹ an

Nach dem verheerenden Enthüllungsvideo von James O’Keefe über die politische Kampagne gegen den US-Präsidenten bei ›CNN‹ hat Trumps Anwalt angekündigt, den Fake-News-Sender zu verklagen.

Trumps Anwalt Charles J. Harder habe ein vierseitiges Schreiben an ›CNN‹-Chef Jeff Zucker und Executive Vice President David Vigilante geschickt, so der ›Washington Examiner‹, und »erheblichen Schadensersatz« angedroht. Harder berief sich ausdrücklich auf die Doku von ›Project Veritas‹, die mit verdeckten Aufnahmen bewiesen hatte, wie ›CNN‹-Chef Zucker die Amtsenthebung des demokratisch gewählten Präsidenten anstrebe (der Deutschland Kurier berichtete).

 

»Mein Mandant wird gegen Sie Klage erheben, Schadensersatz und Schmerzensgeld fordern sowie weitere abschreckende Strafzahlungen, Unterlassungsansprüche und Rechtskosten sowie alle weiteren rechtlichen Schritte, bis zum Maximum des rechtlich Möglichen«, so das Schreiben des Anwalts.

Auch vielen Bürgern geht die einseitige Berichterstattung von ›CNN‹ auf die Nerven: Im Juli gehen Trump-Anhänger deswegen sogar auf die Straße

 

 

Auch im Fall, dass ›CNN‹ einer außergerichtlichen Lösung zustimmt, werde Trump auf empfindliche Schadensersatzzahlungen bestehen, so Harder.

Das kürzlich enthüllte Material habe belegt, so Harder, »dass mutmaßliche Angestellte Ihres Senders in ihrer Berichterstattung über den Präsidenten in erheblichem Maße gegen ihre journalistische Mission und die berufliche Ethik verstoßen. Ihre eigenen Mitarbeiter haben diesen Berichten zufolge ausgesagt, das vorrangige Ziel bei ›CNN‹ sei es, ›Präsident Trump zu stürzen‹ und dass ›CNN‹-Chef Jeff Zucker ›eine persönliche Fehde gegen Präsident Trump‹ führe«, so Harder.

Auch in Deutschland ist es ein offenes Geheimnis, dass vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender mit ihrer Anti-AfD-Hetze in erheblichem Maße gegen ihre Neutralitätspflicht verstoßen. Wolfram Schubert, Richter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof, hat dargelegt, wie man seiner Meinung nach vor diesem Hintergrund die Zahlung des Rundfunkbeitrags aussetzen könnte.

 

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