Brexit reißt 75-Mrd.-Loch in EU-Kasse:

Der deutsche Steuerzahler übernimmt!

Der EU werden infolge des Brexits zwischen 2021 und 2027 rund 75 Milliarden Euro weniger zur Verfügung stehen. Deutschland soll fast den gesamten Fehlbetrag übernehmen!

Milliardenlücke im EU-Haushalt: Der britische Beitrag fällt weg, Deutschland soll einspringen

Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) verursacht in den kommenden Jahren eine zweistellige Milliardenlücke in der EU-Kasse. Deutschland wird deshalb den ausfallenden jährlichen Beitrag von Großbritannien fast komplett übernehmen.

Jüngsten Berechnungen zufolge soll der jährliche deutsche Beitrag dann um etwa 14 Milliarden Euro auf insgesamt rund 75 Milliarden Euro steigen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) sagte in der Debatte des Europaparlaments über den Finanzrahmen 2021 bis 2027 am Mittwoch in Straßburg: »Es sind etwa 75 Milliarden Euro weniger für die gesamte Periode.« Von der Leyen fügte hinzu, sie werde kein Budget akzeptieren, das nicht 25 Prozent aller Mittel für den »Klimaschutz« aufwende. Sonst sei »die Klimawende« nicht zu schaffen.

Der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Manfred Weber (CSU), rief in der Debatte dazu auf, die Nettozahler-Diskussion zu beenden. Geld für den Grenzschutz oder einen Marshallplan für Afrika fließe nicht in die Mitgliedstaaten zurück, sei aber wichtig für Deutschland und andere Mitgliedstaaten.

Hört, hört!

»Die Zeit drängt, die Uhr tickt«, assistierte Iratxe García Pérez von der sozialdemokratischen S&D-Fraktion zu den laufenden Verhandlungen über den mehrjährigen Finanzrahmen der EU. Man werde deshalb aber nicht nachgeben, denn es gehe um »Europas Zukunft«.

Kommissionspräsidentin von der Leyen hatte zuvor gedrängt: »Wenn der Haushalt nicht bald beschlossen wird, dann werden wir im nächsten Jahr nicht in der Lage sein, die neuen Aufgaben auch tatsächlich zu finanzieren.«

Mit anderen Worten: Der deutsche Steuerzahler wird‘s schon richten!

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