Bundesverdienstkreuz wird zur Gesinnungsplakette

Der Blechorden

Das Bundesverdienstkreuz verkommt immer mehr zu einem Polit-Karnevalsorden am rot-grünen Bande. Geehrt werden vor allem Islam-Versteher, Welcome-Aktivisten und Haltungsjournalisten.

Wie der höchste Orden der Republik verhunzt wird

Bundesverdienstkreuz
Entwertet: Aus dem Bundesverdienstkreuz ist ein linksgrüner Karnevalsorden geworden

In Deutschland gibt es nicht mehr viele Orden, die einem für besondere Leistungen und Verdienste um das Vaterland verliehen werden. Die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung der Bundesrepublik ist das Bundesverdienstkreuz. Es wurde am 7. September 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss ins Leben gerufen. In dem von ihm sowie dem damaligen Innenminister Robert Lehr (CDU) und Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) unterzeichneten »Erlaß über die Stiftung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland« heißt es:

»In dem Wunsche, verdienten Männern und Frauen des deutschen Volkes und des Auslandes Anerkennung und Dank sichtbar zum Ausdruck zu bringen, stifte ich am 2. Jahrestag der Bundesrepublik Deutschland den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Er wird verliehen für Leistungen, die im Bereich der politischen, der wirtschaftlich-sozialen und der geistigen Arbeit dem Wiederaufbau des Vaterlandes dienten, und soll eine Auszeichnung all derer bedeuten, deren Wirken zum friedlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland beiträgt.«

Das erste Verdienstkreuz erhielt der Bergmann Franz Brandl aus Nentershausen (Hessen) am 19. September 1951. Von seinen ehedem hehren Ansprüchen ist der Orden heute so weit entfernt, wie es CDU und CSU von ihren konservativen Wurzeln sind. Statt Aufbauleistung, Verdienste um die Demokratie, Patriotismus und Zivilcourage werden heute vor allem geistig-moralische Abbrucharbeiten ausgezeichnet. Auch die Förderung kulturfremden Gedankenguts und die Verleugnung der abendländisch-christlichen Leitkultur wird vorzugsweise »geehrt«. Die Namen der Trägerinnen und Träger des zum linksgrünen Operetten-Orden verkommenen Bundesverdienstkreuzes spricht für sich. 85.000 Euro kosten den Steuerzahler jährlich die Auszeichnungen vorwiegend linksgrüner Würdenträger.

2008 erhielt die trinkfeste Islam-Versteherin Margot Käßmann das große Bundesverdienstkreuz. Sie hat ihre Gönner seither kaum enttäuscht. Die Nazikeulen schwingende Botschafterin der politischen Korrektheit Iris Berben (»Afrika, mon amour«) hat die Auszeichnung bereits in mehreren Varianten. 2006 erhielt der mittlerweile verstorbene Schriftsteller und Satiriker Otto Häuser die hohe Ehrung der Bundesrepublik in der gehobenen Ausführung »Bundesverdienstkreuz 1. Klasse«. Ein Mann, der schon zu DDR-Zeiten so kritisch war, dass er für das Sowjet-Satireblättchen ›Eulenspiegel‹ und sogar im SED-Zentralorgan ›Neues Deutschland‹ publizieren durfte.

2018 hat man dann endgültig alle Hemmungen über Bord geworfen und aus dem einst ehrwürdigen Orden eine durch und durch ideologische Gesinnungsplakette gemacht. Insgesamt ehrte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Frühjahr letzten Jahres 24 Frauen und Männer, die sich »in herausragender Weise für Freiheit und Demokratie und gegen Rechtsextremismus und Gewalt« engagiert hätten. Unter ihnen auch die öffentlich-rechtliche Galionsfigur der staatlichen Multikulti-Stimmungsmache Dunja Hayali.

Als Vorwand für die linksgrüne Propagandashow mit Gala-Charakter diente der 69. Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai 1949. Ausgezeichnet wurden neben Hayali auch das sogenannte Klimaschutzprojekt »Plant-for-the-Planet« und der »Netzaktivist« Hannes Ley, der mit einem Schwarm von Gleichgesinnten unter dem Hashtag »Ichbinhier« versucht, Debatten im Internet zu ersticken, sobald sie »zu weit nach rechts abdriften«. Eine weitere Würdenträgerin, die nicht fehlen durfte, war Juli Zeh. Eine Autorin und Satirikerin, die zu den aktivsten, wenn auch irrelevantesten Linksschreiberinnen gegen »Rechtspopulismus« gehört. Zeh trat einst wegen des Kanzlerkandidaten Martin Schulz, der übrigens auch Bundesverdienstkreuzträger ist, in die SPD ein. Aber das war sicherlich nur satirisch gemeint. Sollte dem so sein, wäre sie damit immerhin fast schon so lustig wie Otto Walkes, der 2018 den BRD-Comedypreis in Form des Bundesverdienstkreuzes erhielt.

Dunja Hayali übrigens veröffentlichte wenige Monate nachdem sie mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland »geehrt« worden war ihr Anti-Heimatschützer-Buch »Haymatland«. Außerdem rief sie die Duden-Redaktion dazu auf, das Wort »Heimaten« ins Wörterbuch aufzunehmen – für alle, denen Deutschland als Heimat nicht genug ist.

Man darf gespannt sein, wer den Blechorden am rot-grünen Bande zum 70. Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai noch alles hinterhergeworfen bekommt. Kleiner, aber vertraulicher Tipp an den Bundespräsidenten-Darsteller Frank-Walter Steinmeier: Wie wäre es zur Abwechslung einmal mit einem Kandidaten aus dem ›RTL‹- Dschungelcamp? Ansonsten wird es langsam eng. Angela Merkel (CDU) böte sich an wegen ihrer Verdienste um die Masseneinwanderung – aber die hat das Bundesverdienstkreuz schon! (btk)

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