Chemnitz – Merkel – mit dem Kopf durch die Wand

Der traurige Mord in Chemnitz durch Migranten war wieder einer der berüchtigten »Einzelfälle«. Normalerweise werden diese Dauereinzelfälle medial in der Nichtberichterstattung versenkt. Doch dieser hat das Land aufgewühlt wie schon lange nichts mehr.

Für die Chemnitzer brachte er nach langjährigem Frust über unsichere Straßen, Diebstähle, sexuelle Übergriffe und Migrantengewalt das Fass zum Überlaufen.

Der friedliche Trauermarsch der AFD mit Bildern bisheriger Migrantenopfer in Deutschland war aber sowohl für die politische extreme Linke als auch extreme Rechte kein Grund sich zurückzuhalten, sondern Anlass, die Anteilnahme für das Opfer für ihre Zwecke zu missbrauchen. Mit der Folge, dass es Auseinandersetzungen dieser Protagonisten gegeben hat.

Was aber die Medien und in deren Schlepptau die Bundeskanzlerin daraus machten, gehört zum Tiefpunkt von Politik und Journaille.

Mob, Hetzjagd auf Ausländer, Pogrome durch Vertreter der AFD, das waren die Schlagzeilen landauf, landab. Ungeprüft oder vermutlich sogar erfunden wurde etwas transportiert, was es so nicht gegeben hat.

Die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland schloss sich dieser Bewertung umgehend an unter Berufung auf ein Video-Clip, das weder verifiziert noch aussagefähig ist.

Man sollte annehmen, dass Merkel ihre Fehlbeschuldigung mit dem Ausdruck des Bedauerns zurückzog, nachdem ihr Parteifreund Ministerpräsident Michael Kretschmer in seiner Regierungserklärung eindeutig feststellte: »Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome«.

Auch die Aussage des Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen »Die Skepsis gegenüber Medienberichten zu rechtsextremistischen Hetzjagden in Chemnitz werden von mir geteilt« und es gäbe keine belastbaren Informationen darüber, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben.

Ungerührt hält die Kanzlerin an ihrer hanebüchenen, unbelegten Schuldzuweisung fest.

Neu ist das bei ihr nicht. Sie will mit dem Kopf durch die Wand. Wie das endet, wissen wir!


Erika Steinbach

war von 1990 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Die frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen trat 2017 nach über 40-jähriger Mitgliedschaft aus Protest gegen Merkels Masseneinwanderungspolitik aus der CDU aus.

QUELLEBild: imago
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