»Christliche Döner Union«:

CDU Bochum feiert neue Großmoschee

Die CDU Bochum hat einem vom nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz beobachteten Islam-Verein zum geplanten Bau einer Großmoschee gratuliert. »Unser Reichtum heißt Vielfalt. Wir freuen uns auf die Grüne Moschee Ruhr«, schreibt der CDU-Kreisverband. Weiter heißt es in der Ergebenheitsadresse der »Christlichen Döner Union«: Die 10.000 Quadratmeter große »Grüne Moschee« habe den »Charakter einer interkulturellen Begegnungsstätte« und sei ein »echter Gewinn« für Bochum. Die Christdemokraten begrüßen das von der Stadt Bochum – sprich: den Steuerzahlern – zunächst mit 650.000 Euro unterstützte Projekt als »innovativ«, »umweltfreundlich« und »verbindend«.

Bauherr der Großmoschee an der Castroper Straße ist der »Islamische Kulturverein Bochum« (IKV), der bisher in der Khaled-Moschee an der Querenburger Straße ansässig ist. Dieser ist in das Visier des Verfassungsschutzes geraten. Nicht nur Salafisten wie der 2018 nach Tunesien abgeschobene Ex-Bin-Laden-Leibwächter Sami A., sondern auch Muslimbrüder gehen dort ein und aus. Die in ihrem Ursprungsland Ägypten verbotene Muslimbruderschaft wird von den hiesigen Sicherheitsbehörden als verfassungsfeindlich eingestuft: Von dieser Terrororganisation gehe mittelfristig eine »größere Gefahr« aus als von der Terror-Organisation al-Qaida oder dem IS, so die Einschätzung des NRW-Verfassungsschutzes.

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