Corona-Hysterie:

Wir wurden für dumm verkauft!

Die Bundesregierung und ihre amtlich bestellten Panikmacher vom Schlage des sogenannten Virologen Christian Drosten predigen weiterhin ihr Mantra: »Wir stehen erst am Anfang der Epidemie.« Sie tun dies, obwohl seit Wochen ein anhaltender Rückgang bei den gemeldeten Zahlen an Corona-Neuansteckungen erkennbar ist und die Infektionsrate sich inzwischen im Promillebereich bewegt.

Immer mehr Experten sagen: Der Shutdown-Irrsinn war völlig unangemessen!

Aktuell wurden am Wochenende bundesweit nur noch rund 15.000 aktive Corona-Infektionen gemeldet. Das entspricht bezogen auf die Gesamtbevölkerung einer Infektionsrate von weniger als 0,02 Prozent!

Ulrich Keil, Jahrgang 1943, war Direktor des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster. Er wirkte jahrzehntelang u. a. als Berater der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Man konnte die Uhr danach stellen

Keil konstatiert im Zusammenhang mit dem Abflauen der Corona-Welle ein saisontypisches Phänomen. Die Entwicklung deckt sich seiner Ansicht nach mit den Verlaufsdaten, wie sie bereits von den bisher bekannten Coronaviren bekannt ist. Verschiedene Studien hätten gezeigt, dass der Peak, also der Höhepunkt des Infektionsgeschehens, sich über die Monate Januar und Februar erstreckt.

Tatsächlich: Ende März gingen die Corona-Zahlen deutlich zurück, und zwar schon vor dem Shutdown-Irrsinn! Bis Ende April, Anfang Mai klang die Ausbreitung des Virus dann immer mehr ab.

Liebe Sonne, scheine!

Den Rückgang der Infektionszahlen sieht Keil allerdings nicht in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Shutdown, mit dem auch die deutsche Volkswirtschaft vor die Wand gefahren wurde. Der erfahrene Epidemiologe hat eine andere Erklärung:

»Es wird angenommen, dass das Immunsystem der Menschen mit den höheren Temperaturen und der intensivierten Sonneneinstrahlung gestärkt wird. Eine Rolle könnte auch die erhöhte UV-Strahlung spielen oder die Tatsache, dass man sich wieder vermehrt im Freien aufhält.«

Es handelt sich dabei laut Keil um »ein völlig normales Phänomen, das uns Menschen seit Jahrtausenden beschäftigt und wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass es uns noch gibt. Diese Erreger fordern unsere Immunabwehr immer wieder aufs Neue heraus«. Sein Fazit: Das Coronavirus sei »nicht gefährlicher und tödlicher als das, was wir von früheren stärkeren Influenzawellen kennen«.

Erstes Bundesland ohne Neuinfektionen

Keils Hypothesen werden durch die aktuellen Corona-Fallzahlen gestützt. Zum ersten Mal seit Beginn der Ansteckungswelle in Deutschland traten am Wochenende in einem der 16 Bundesländer tagesaktuell null neu gemeldete Corona-Fälle auf. »Wir freuen uns sehr, dass erstmals seit Beginn der Pandemie keine Neuinfektion zu vermelden ist«, teilte Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) mit.

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