CSU-Emmi, ein Ex-Neonazi und ein Landrat

 

Uneheliche Töchter scheinen eine ausgesprochene CSU-Spezialität zu sein. Noch-Parteichef Horst Seehofer (68) hat eine, so auch der neue bayerische Ministerpräsident, Markus Söder (51).

Auch die CSU-Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (30) und der verheiratete CSU-Landtagsabgeordnete Jürgen Baumgärtner (44, Stimmkreis Kronach-Lichtenfels) haben eine uneheliche Tochter – eine gemeinsame sogar. Beide CSU-Politiker sind laut Wikipedia »liiert«.

Nicht nur bezüglich seines Familienstandes bleibt im offiziellen Lebenslauf des Familienvaters Baumgärtner so manches unerwähnt.

Zum Beispiel, dass er als übler Neonazi einmal tief im braunen Sumpf steckte.

So marschierte der selbsternannte »Gauleiter von Kronach« Baumgärtner auf »Rudolf-Heß-Gedenkmärschen« im oberfränkischen Wunsiedel mit und gehörte der 2011 verbotenen »Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige« (HNG) an. Die HNG, einst eine der mitgliederstärksten Neonazi-Organisationen, betreute bundesweit rechtsextreme Straftäter während und nach ihrer Haftzeit.

Seit 2013 sitzt Baumgärtner, der eine Führungsfigur der oberfränkischen Neonazi-Szene war, im Bayerischen Landtag. Die mit ihm »liierte« Emmi Zeulner sitzt, ebenfalls seit 2013, für die CSU im Bundestag. Als Nachfolgerin des Plagiators Karl-Theodor zu Guttenberg (46) vertritt die intellektuell eher minderbemittelte Zeulner den oberfränkischen Wahlkreis Kulmbach. Schon als kleines Mädchen will »die Emmi« am Stammtisch »politisiert« haben: »Das tut einem Politiker immer gut, weil er geerdet wird.« Im Wahlkreis wird jedoch kolportiert: Der Aufstieg der CSU-Nachwuchspolitikerin mit bereits 26 Jahren in den Bundestag soll nicht »geerdet«, sondern »gebettet« gewesen sein. Von »Matratzen­abfederung« ist die Rede. Geraunt wird der Name eines CSU-Landrates, der dem CSU-Küken mit viel Vitamin S(ex) unter die Flügel gegriffen habe. Affären mit verheirateten Familienvätern (»Parteifreunden«) sind offensichtlich Zeulners Karrieretreibstoff. Zur CSU-typischen Bigotterie gehört es, dass sich die Christsozialen gerne als »Familienpartei« gerieren.

C-hristliche S-ex U-nion wäre im Fall der Emmi Z. wohl passender!

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