Danke, Frau Merkel:

Absatz von Opel bricht um 35 Prozent ein

Fassade des Opel-Hauptquartiers in Rüsselsheim: Der deutsche Autobauer verzeichnet einen Absatzeinbruch um mehr als ein Drittel im Jahr 2019

Der Absatz des deutschen Autobauers Opel ist am Jahresende europaweit stark eingebrochen. Opel und die britische Schwester Vauxhall verkauften 35 Prozent weniger Fahrzeuge als Ende 2018, wie aus der Zulassungsstatistik des europäischen Herstellerverbandes ACEA für 2019 hervorgeht.

Grund ist, dass zahlreiche Modelle nicht elektrifiziert werden konnten. Der Opel-Vorstand hatte sich jüngst mit dem Betriebsrat auf die Streichung von zunächst bis zu 2.100 Stellen geeinigt. In den nächsten Jahren sollen weitere bis zu 2.000 wegfallen. Insgesamt plant die »PSA«-Tochter den Abbau von bis zu 4.100 Jobs zusätzlich zu den bereits vor zwei Jahren vereinbarten rund 7.000 Stellen.

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer befürchtet: »Der Aderlass bei Opel wird weitergehen.«

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