Das gab’s noch nie:

Bundesverdienstkreuz für einen Bankräuber!

Der 31. Januar 2020 wird als ein historischer Tag in die deutsche Geschichte eingehen: Zum ersten Mal erhält ein Bankräuber das Bundesverdienstkreuz!

Zum Abschied als EZB-Chef gibt es für Mario Draghi einen freundlichen Händedruck von Masseneinwanderungskanzlerin Angela Merkel (CDU): Heute wird der Einteigner der deutschen Sparer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Geht’s noch – geht’s eigentlich überhaupt noch in dieser Bananenrepublik Deutschland? Mario Draghi, der Mann, der als Chef der »Europäischen Zentralbank« (EZB) mit seiner Nullzinspolitik die deutschen Sparer um rund 360 Milliarden Euro an Erträgen geprellt hat, erhält heute aus der Hand von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz.

Es ist das erste Mal, dass ein Bankräuber in der zivilisierten Welt mit der höchsten Auszeichnung dekoriert wird, welche ein Staat zu vergeben hat.

Allerdings relativieren sich die Dinge insoweit, als das Bundesverdienstkreuz längst zu einem linksgrünen Gesinnungsorden verkommen ist, wenn man die Preisträger allein der jüngeren Zeit Revue passieren lässt: unter anderem der »Gegen rechts«-Nuschelbarde Udo Lindenberg, die evangelische Migranten-Prosecco-»Päpstin« Margot Käßmann, die Multikulti-Stimmungskanone Dunja Hayali.

Die damalige hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann (sie trat später, nachdem sie wegen Trunkenheit am Steuer belangt wurde, von ihren Ämtern zurück) erhält 2008 das Große Bundesverdienstkreuz aus der Hand von Bundespräsident Horst Köhler
Nuschelbarde Udo Lindenberg wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Und auch die öffentlich-rechtliche Haltungsjournalistin Dunja Hayali darf sich mit dem Verdienstkreuz schmücken

Nun hält der Herr Bundespräsident anlässlich der Verleihung an Dottore Draghi auch eine Rede. Gerne sind wir mit ein paar Textbausteinen behilflich:

► Die Lebensversicherungen, das private Altersvorsorgestandbein der meisten Deutschen, senken ihre laufende Verzinsung weiter – von durchschnittlich 2,42 Prozent im vergangenen Jahr auf 2,26 Prozent im Jahr 2020.

► Es gibt Unternehmen wie »Proxalto« (der Rest von »Generali«), die nur noch 1,25 Prozent zahlen; auch »Debeka«, »Gothaer«, »Helvetia« und »Öffentliche Oldenburg« liegen mit der Verzinsung unter der amtlich behaupteten Inflationsrate (Quelle ›Reuters‹). Das heißt: Wer hier einzahlt, erleidet schon jetzt real Verluste.

► Italien, Griechenland und Frankreich (Letzteres wird oft und gerne vergessen!) können nur noch wegen der »EZB«-Zinspolitik ihre Staatsschulden bedienen.

► Auch der deutsche Staat hat durch die Niedrigzinsen bislang 436 Milliarden Euro an Zinskosten für seine Staatsanleihen eingespart (Stichwort: Schwarze Null), das Geld aber nicht – etwa in Form von Steuersenkungen – an seine Bürger zurückgegeben.

Insofern: Die Sache mit dem Karnevalsorden am schwarz-rot-goldenen Bande ergibt schon Sinn. Es ist Faschingszeit – Berlin, wie es lügt und trügt!

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