Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 15. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

30. April: Wo bitte gehts nach Absurdistan?

Folgen Sie (von Westen kommend) der Ausschilderung Berlin und halten Sie sich dann weiter südlich Richtung »Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft«. Hier im Süden Brandenburgs liegt die 9.000 Einwohner zählende Gemeinde Elsterwerda. Sie sind sozusagen Mitten im Herzen von Absurdistan! Hier dürfen Migranten, anders als die einheimischen deutschen Sportsfreunde, trotz Corona in der Gemeinde-Sporthalle trainieren (das Irrenhaus berichtete).

Aber es kommt noch irrer: Hier müssen auch Blinde zwecks Einhaltung des Corona-Mindestabstands einen Einkaufswagen nehmen – so wie dieser Tage Willfried K. Mehrmals wurden Monika K. und ihr erblindeter Mann aus dem örtlichen Einkaufsmarkt verwiesen, weil der Rentner trotz seiner Behinderung einen separaten Wagen schieben sollte, erfahren wir hinter der Bezahlschranke der ›Lausitzer Rundschau‹. Das Problem dabei war nur: Willfried K. mochte sich gar nicht ausmalen, was alles passiert wäre, wenn er ohne körpernahe Begleitung allein seinen Wagen zwischen all den Warenregalen hätte bugsieren müssen. Wenn es nicht so traurig wäre, hätte man vielleicht darüber lachen können: »Vorsicht Kamera!«

Der Corona-Irrsinn treibt immer seltsamere Blüten: Ein Blinder sollte in einem brandenburgischen Einkaufsmarkt zwecks Mindestabstand einen Einkaufswagen schieben

29. April: Der Ruf des Muezzins

Die Gebetsrufe der Muezzins könnten bald im Intervall der Kirchenglocken ertönen

Landauf, landab haben Moscheegemeinden bei den für sie zuständigen Kommunen beantragt, auch in Zeiten von Corona öffentliche Gebetsrufe (Adhān) abhalten zu können – schließlich dürften ja auch die christlichen Kirchen ihre Glocken läuten. Für das Muezzin-Geplärre hat sich sogar der religionspolitische Sprecher der »Christlichen Döner Union« (CDU) im Deutschen Bundestag, Christoph de Vries, ausgesprochen. Während des Ramadans halte er »eine zeitlich beschränkte Erlaubnis des Gebetsrufs als symbolisches Zeichen der Verbundenheit und Gemeinsamkeit für vertretbar«. Grüne und SPD sind sowieso für jede denkbare Halāl-Extrawurst. Der Ramadan sei »in Zeiten der Corona-Pandemie in jeder Hinsicht außergewöhnlich«, sagt Filiz Polat, Ansprechpartnerin für »die Belange des Islam« bei der grünen Bundestagsfraktion. »Deshalb ist es eine wichtige und richtige Entscheidung, den Ruf des Muezzins vor Ort in dieser Zeit zu genehmigen.«
Ahmad Mansour, ein deutsch-israelischer Islamismusexperte und Berliner Psychologe, sieht die Sache hingegen kritisch. Man habe in Berlin-Neukölln erlebt, dass der Gebetsruf auf eine ganz bestimmte Art interpretiert worden sei: »Es kamen viele Leute zusammen und haben gefeiert, dass Gebetsrufe möglich waren. Sie haben Videos gemacht, die weltweit geteilt wurden. Der Tenor dieser Videos war nicht, zu zeigen, dass in Deutschland die Religionsfreiheit gilt. Der Tenor war: Seht mal, Deutschland ist muslimisch«, sagte Mansour der ›Welt‹.

28. April: »De mortuis nil nisi bene«

Es war eine fürwahr ungewöhnliche Beerdigung, die Berlin am Montag erlebte. Damit sie einigermaßen nach den Regeln des Infektionsschutzes stattfinden konnte, waren rund 250 Polizeibeamte im Einsatz (auf Steuerzahlerkosten). Beerdigt wurde eine alte Dame aus der berüchtigten arabischstämmigen Großfamilie des Remmo-Clans – die Mutter von Clanchef Issa Remmo.
Die Polizei hatte die Straße am Sachsendamm, die zum Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof in Schöneberg führt, weiträumig abgesperrt. Rund 20 Einsatzwagen und weitere Polizeiautos waren aufgeboten; auch Zivilbeamte waren im Einsatz. Normalerweise dürfen nach der Pandemieverordnung nur 20 (deutsche) Personen an einer Beerdigung teilnehmen und sie müssen dabei strengstens die Abstandsregeln beachten.
Das stieß auf Unverständnis beim Clan. Gekommen waren deutlich mehr als 100 Personen – Mindestabstand hin oder her. Die Beerdigung zog sich über Stunden hin. Die Polizei verzichtete darauf einzugreifen. Man wolle nicht eskalieren, sagt ein Polizeisprecher.
So geht Kapitulation!

Wegen einer Beerdigung im Clan-Milieu kam es zu einem großen Polizeieinsatz

27. April: Deutsche müssen leider draußen bleiben

Die Deutschen sind wahrlich auf den Hund gekommen – für Migranten
gelten offensichtlich Corona-Sonderrechte, auch beim Sport

Im Irrenhaus bohnert mal wieder der Hamster – leider nur hinter der Bezahlschranke der ›Lausitzer Rundschau‹:
Die Sportsfreunde von Elsterwerda (Brandenburg) staunten nicht schlecht, als sie dieser Tage vor ihrer Turnhalle standen. Drinnen brannte Licht. Potztausend, dachten die verdutzten Sportskameraden. Eigentlich ist doch gemeinsames Trainieren in den Tagen der allgemeinen Corona-Hysterie bei Bußgeld strengstens verboten.
Ausnahmen bestätigen die Regel: In der Halle von Elsterwerda trainierte eine Gruppe »umF« (unbegleitete minderjährige sogenannte Flüchtlinge). Kein Abstand, kein Mundschutz, voller Körperkontakt. Deutsche mussten leider draußen bleiben. Die irre Erklärung der Behörden: Alle Jungmigranten leben zusammen in einer Einrichtung. Das sei als »Familienverbund« anzusehen. Folglich könnten sie auch gemeinsam Sport treiben.
623 Kilometer weiter westlich meldete der Bonner ›General-Anzeiger‹ am Wochenende 27 neue Corona-Fälle. Allesamt aus der Erstaufnahme für sogenannte Flüchtlinge in der alten Ermekeilkaserne unweit des ehemaligen Regierungsviertels.

Ältere Irrenhaus-Episoden finden Sie hier.

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