Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 15. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

19. Juni: Corona-Pokémon

In »Pokémon Go« startet heute, 19. Juni 2020, das große Event zur Sonnenwende. Für alle Ungläubigen bzw. Unwissenden: Hierbei handelt es sich um ein Spiel für Smartphones und Tabletcomputer, das weltweit mehr als eine Milliarde Mal heruntergeladen wurde. In dem Spiel können die Spieler virtuelle Fantasiewesen (Pokémon) fangen, entwickeln und in virtuellen Kämpfen gegeneinander antreten lassen. Das Spiel ermittelt durch das »Global Positioning System« (GPS) und Echtzeit-Lokalisierung die Standortdaten des Spielers und positioniert ihn virtuell auf einer Landkarte, die auf sogenannten OpenStreetMap-Karten basiert. Das Spiel wird im Empfangsbereich des GPS-Signals, also in der Regel im Freien, gespielt und nutzt Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen und auffällige Objekte der materiellen Welt zur Gestaltung einer virtuellen Spielwelt.

Das Irrenhaus sieht erschreckende Parallelen zur neuen sogenannten Corona-Warn-App der Bundesregierung: Nach der Installation erst mal um den Block laufen und nach Infizierten suchen! Schon mehr als sieben Millionen Deutsche haben sich die App heruntergeladen. »Es sprengt alle Dimensionen«, klagt Ute Teichert, Vorsitzende des Bundesverbands der Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst. »Die Leute kommen mit der App nicht klar und sie kommen auch nicht klar mit der Telefonnummer, die da angegeben ist«, schimpft Teichert. Weil die Hotline-Nummer der App zu kompliziert ist, würden viele Ratsuchende stattdessen die Corona-Hotline der Gesundheitsämter lahmlegen.

Ach so: Schon jetzt belaufen sich die Kosten dieser neuen Erfindung aus dem Volkserziehungsbaukasten der Merkel-Regierung auf rund 68 Millionen Euro. Steuerzahler-Pokémon sozusagen.

Merkel-Pokémon in Echtzeit: Einmal mit der App um den Block laufen und nach Infizierten suchen

18. Juni: Mathematik-Nobelpreis

Wenn es einen Nobelpreis für Mathematik geben würde, ginge er in diesem Jahr wohl an das Bundeskriminalamt (BKA). In Wiesbaden ist man einer geradezu bahnbrechenden mathematischen Formel auf die Spur gekommen: Je mehr Ausländer in einem Stadtteil wohnen, umso geringer ist dort die Fremdenfeindlichkeit. Im Umkehrschluss: Je mehr Ausländer, desto weniger Deutsche, desto besser! Nachzulesen ist dieser »Geistesblitz« in einer gemeinsamen »Studie« des BKA sowie der Universitäten Marburg und Osnabrück.
Soziologe Uwe Kemmesies, der beim BKA die »Forschungs- und Beratungsstelle Terrorismus/Extremismus« leitet, sagt: »Wir haben überprüft, inwieweit die Häufigkeit von fremdenfeindlichen Straftaten damit zusammenhängt, wie viele Ausländerinnen und Ausländer in einer Region leben.« Die »Forscher« zogen für ihre »Studie« Daten des BKA zur politisch motivierten Kriminalität aus dem Invasionsjahr 2015 ff. heran. Fazit: Während in Regionen mit einem geringen Anteil von Ausländern für diese ein Gefühl der Bedrohung entstehe, sei dies in Regionen mit einem hohen Ausländeranteil seltener der Fall.
Nun wollen wir nicht so weit gehen und dies als ein Plädoyer für sogenannte Umvolkung verstehen. Auch wollen wir einmal ganz außen vor lassen zum Beispiel die Szenen von sich mit Holzlatten prügelnden »Großfamilien«, u. a. in Berlin-Neukölln, wo knapp 70 Prozent der Bevölkerung einen sogenannten Migrationshintergrund haben oder Ausländer sind. Aber es könnte gut sein, dass das Irrenhaus dem Bundeskriminalamt den Mathematik-Nobelpreis (falls es ihn gäbe) doch noch streitig macht – und zwar mit folgender Formel: Dummheit und Dreistigkeit verhalten sich umgekehrt proportional!

Parallelwelt Berlin-Neukölln: Je mehr Ausländer, desto besser!

17. Juni: Ab auf den Müll

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) haben Anzeige gegen die links-alternative Berliner ›tageszeitung‹ (›taz‹) erstattet. Grund ist eine vorgeblich satirische Kolumne mit dem Titel »All cops are berufsunfähig«. In dieser lässt sich eine ›taz‹-Autorin über eine »Zukunft ganz ohne Polizei« aus, um schließlich zu fragen: »Wohin also mit den über 250.000 Menschen, die dann keine Jobs mehr haben?«
Am Ende der Kolumne schreibt sie: »Spontan fällt mir nur eine geeignete Option ein: die Mülldeponie. Nicht als Müllmenschen mit Schlüsseln zu Häusern, sondern auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten.«
Die DPolG schreibt auf ihrer Homepage: »Andere Menschen zu entpersönlichen, ihnen Würde und Menschsein abzusprechen und sie wie Unrat auf einer Müllhalde entsorgen zu wollen – wie hasserfüllt, degeneriert und voller Gewaltbereitschaft muss man eigentlich sein, um solche widerlichen Gedanken aufzuschreiben?« Man achte die Pressefreiheit, aber der Artikel überschreite »die Grenze des Vertretbaren«.
Deutschland hat tatsächlich ein gewaltiges Entsorgungsproblem – mit linksfaschistoidem Müll à la ›taz‹.

Schluss mit links und lustig: Das Leib- und Magenblatt aller
Linksfaschistoiden ist wegen Volksverhetzung dran

16. Juni: Deutschland, deine Richter!

Geht’s noch? Die vom Verfassungsschutz beobachtete linksradikale Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) darf am 20. Juni in Gelsenkirchen eine 2,15 Meter hohe Lenin-Statue einweihen und errichten. Das hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht entschieden. Die Partei teilt auf ihrer ›Facebook‹-Seite mit: »Wir freuen uns, dass es jetzt so weit ist und der Festakt nunmehr am 20. Juni 2020 stattfinden wird.« Dem Oberverwaltungsgericht NRW zufolge verstößt die Aufstellung der Statue nicht gegen das Denkmalschutzrecht. Da tun sich, Stichwort Denkmalschleifung, ganz neue Perspektiven auf, nicht wahr Frau Ditfurth?

»Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser«: An die Worte des kommunistischen Altmeisters soll künftig die Menschen in Gelsenkirchen eine Lenin-Statue erinnern

15. Juni: Apro-Po

#MeToo feiert fröhliche Urständ im Schweriner Landtag: Die SPD-Abgeordnete Nadine Julitz (29), auch bekannt als »Müritz-Barbie«, wehrt sich gegen angeblichen Sexismus. Hintergrund sind Äußerungen eines AfD-Kollegen im Landesparlament von Mecklenburg-Vorpommern. »Na das Kleid ist aber ganz schön knapp«, soll der AfD-Abgeordnete Jens-Holger Schneider (49) gesagt haben, als Julitz unlängst zum Rednerpult im Landtag schritt. Sie trug ein rotes Sommerkleid. Eigentlich sollte es in ihrer Landtagsrede um Fachkräftemangel in Kindertagesstätten gehen, aber Julitz sprach den Vorfall sofort im Plenum an: »Ich habe ein Kleid getragen, bin zum Rednerpult gegangen und habe – so halblaut – von links vernommen, dass mein Kleid aber sehr knapp wäre.« Und dann wurde sie deutlich: »In diesem Moment haben mir alle, die es verstanden haben – und es sind links nur Herren – auf den Arsch geguckt. Das ist kein Kompliment, das ist Sexismus, meine Herren!«

AfD-Mann Jens-Holger Schneider bestätigte den Vorfall gegenüber ›Bild am Sonntag‹. Er sagt: »Ja, ich habe die Länge von Frau Julitz‘ Kleid kommentiert, den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr. Die Aussage bezog sich aber auf die Angemessenheit der Kleidung von Frau Julitz im Parlament und war an meine Parteikollegen gerichtet. Ich bin eben altmodisch und durchaus konservativ, Sexismus liegt mir aber völlig fern.«

Probleme hat das Land …

Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin beschäftigt sich mit einer absurden Po-Debatte, losgetreten von der SPD-Abgeordneten Nadine Julitz

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