Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 15. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

31. August: Irrer geht’s immer!

Mit einem besonderen Stück aus dem Tollhaus möchte sich heute der Chronist von seinen Lesern verabschieden: Der neue Star am deutschen Börsenhimmel heißt »Delivery Hero« – eine Berliner Firma aus der sogenannten Start-up-Schmiede »Rocket Internet«, hinter der die dubiosen Gebrüder Oliver Samwer, Marc Samwer und Alexander Samwer steckten beziehungsweise noch immer stecken sollen. Das »Geschäftsmodell« funktioniert im Wesentlichen stets gleich: Ideen aus dem Ausland klauen, gutgläubige Investoren suchen und finden, Börsengänge starten, dann die Anteile teuer verkaufen und auf geht’s zum nächsten digitalen Abenteuer. Bei »Delivery Hero« rümpfen Börseninsider schon jetzt die Nase – so wie in der Endphase von DAX-Vorgänger »Wirecard«.

Auch dem auf der Spree schippernden Medienschiff-Publizisten Gabor Steingart ist etwas aufgefallen: »Der Aufstieg des Unternehmens, das in einem Backstein-Gebäude in Berlin-Mitte residiert, ist an Skurrilität kaum zu überbieten: Weit entfernt von der Profitabilitätsschwelle machte der Lieferservice im ersten Halbjahr noch einen Verlust von 319,5 Millionen Euro (bereinigtes EBITDA), bei einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro in 2019. Zudem ist die Plattform in Deutschland nicht mehr aktiv. 2019 hatte man das hiesige Geschäft an die niederländische Firma ›Just Eat Takeaway‹ abgestoßen.«

Auf dem Heimatmarkt ist der u. a. Pizza-Service nicht vertreten, hat ähnlich wie »Tesla« überhaupt noch nie einen Euro (Dollar) verdient, ist aber angeblich 20 Milliarden Euro wert und steht jetzt im Börsen-Olymp neben Daimler, SAP und BASF – »so bekloppt kann man nur in Deutschland sein«, konstatiert das Onlineportal ›Spoekenkiekerei‹.

Platzt mit dem Lieferservice »Delivery Hero« bald die nächste Börsenblase?
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