Das Irrenhaus-Tagebuch 19

 

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 13. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«.

17. März: Sch…egal
Es gibt Tage, da helfen im Irrenhaus nur noch Ironie und Sarkasmus. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben einen lustigen Werbespot z.B. gegen Pöbeleien, Rangeleien und Übergrifflichkeiten in Bussen, U- und S-Bahnen aufgelegt: »Is mir egal.« Nachdem in jüngerer Zeit mehrere Knackis aus der JVA Plötzensee ausgebrochen waren, meldete die BVG auf ihrer Facebook-Seite kundenorientiert: »Falls Sie (noch) im Gefängnis sitzen und gerade Ihre Flucht durch Berlin planen: U6 und U8 fahren heute leicht unregelmäßig.«

18. März: Aufgebauschtes Problem
In Rudolstadt (Thüringen) hat die Polizei eine Werkstatt zum Bombenbau ausgehoben. Mehrere Kilo Sprengstoff und Chemikalien wurden beschlagnahmt. Die Spur führt ins linksradikale Antifa-Milieu. Gegen zwei 25 und 31 Jahre alte Männer wird ermittelt. Sie sollen ein Explosions- und Strahlungsverbrechen (!) vorbereitet haben. Einer der Tatverdächtigen gehörte mal dem »Bündnis für Zivilcourage und Menschenrechte« im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt an. Das Bündnis war 2016 bei der Verleihung des Thüringer »Demokratiepreises« von der Landesregierung ausgezeichnet worden. Jetzt gerät das Linksfront-Bündnis unter Ministerpräsident Bodo Ramelow unter Druck. Unberechtigterweise. Denn wie sagte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), doch so treffend, als sie noch Familienministerin bei der Meineidkanzlerin war: »Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem.«

20. März: Maas & Venus
»Ein bisschen Spaß muss sein«, sang schon Roberto Blanco. In der linken ›taz‹ lesen wir auf deren Wahrheitsseite, dass im Auswärtigen Amt ein vertrauliches Papier mit Sprachregelungen für die Presse kursieren soll. Bestimmte, eigentlich naheliegende Wortspiele sollten unterbleiben – zum Beispiel, dass dem deutschen Riesenstaatsmann Heiko Maas das »Gardemaas« fehle. Im Hinblick auf das laut Klatschpostille ›Gala‹ neue deutsche Glamourpaar Natalia Wörner und Heiko Maas seien Formulierungen wie »Maas und Venus« unerwünscht. Unter gar keinen Umständen dürften Dienstreisen des Ministers mit der Überschrift »Mit dem Maas bis an die Memel« angekündigt werden. Ferner müsse der EU-Vertrag von 1992 andernorts neu unterzeichnet werden, um »billige Maastricht-Witze« zu vermeiden.

21. März: Maßarbeit
Diese Formulierung drängt sich allerdings auf im Zusammenhang mit dem Hauptstadt-Flughafen BER (neuer unverbindlicher Termin für die Fertigstellung: Herbst 2020). Jetzt gab die Flughafengesellschaft bekannt, dass 750 Monitore für die Fluggastinformation ausgetauscht werden müssen. Sie seien vor der (zunächst) 2012 geplanten Eröffnung eingebaut worden, sechs Jahre mit der allgemeinen Stromversorgung gelaufen und hätten nun das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Lufthansa-Vorstand Thorsten Dirks gibt folgende Prognose ab: »Das Ding wird abgerissen und neu gebaut.«

22. März: Kalender der Kulturen
Im AWO-Kinderhaus »Villa Drachenstein« in Markt Schwaben (Oberbayern) fällt das Osterfest heuer aus. »Angelehnt an den Kalender der Kulturen, der bei uns im Kinderhaus aushängt, werden wir in diesem Jahr anstelle eines Osterfestes ein kleines Projekt zum St. Patrick’s Day durchführen«, schreibt die Leitung in einem Elternbrief. Religion habe zu Hause zu bleiben. Im Irrenhaus hingegen fällt die Ostereiersuche zugunsten einer Koranstunde aus.

23. März: »Wir wollen keinen loswerden«
Im Januar ging ein 15-jähriger »Flüchtling« in Cottbus mit dem Messer auf ein Ehepaar los, weil es ihm und seinen Kumpanen auf der Rolltreppe des Einkaufszentrums keinen »Respekt« gezollt hatte. Jetzt hat die Stadtverwaltung entschieden: Der Merkel-Gast darf in Cottbus bleiben – »wir wollen keinen loswerden.« Es habe eine »Verhaltensänderung« eingesetzt.

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