Das Irrenhaus-Tagebuch 24

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 13. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«.

30. April: FKK in Jüterbog
Die Woche im Irrenhaus fängt gut an:
Auf der Dennewitzer Straße im brandenburgischen Jüterbog randaliert ein nackter Syrer (23) mit der Eisenstange eines vormals Verkehrsschildes. Der Merkel-Gast stoppt eine Autofahrerin, geht auf die Frau los und zerschlägt die Scheiben ihres roten VW Golf. Fast 20 Minuten lang kann sich dieser Anhänger der Freikörperkultur auf der Straße austoben, bevor ihn die Polizei mit Reizgas überwältigt und in die Geschlossene verbringt. Willkommen im Klub!

1. Mai: »Möseale Ejakulation«
Ein Workshop an der Uni Bielefeld soll Frauen die Welt der Selbstbefriedigung näherbringen. Der Kurs hat einen theoretischen und einen praktischen Teil. Mitzubringen sind: Handspiegel, Handtuch und Gleitgel. Ein Vortrag heißt »Möseale Ejakulation« und ist bereits ausgebucht.
Alternativ bietet die Fachhochschule Dortmund den Bachelor-Studiengang »Flüchtlingshelfer« an. Derweil sind in den berüchtigten Berliner Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain die »Feierlichkeiten« zum 1. Mai weitgehend friedlich verlaufen. »Die Lage ist stabil, die Leute sind überwiegend gut gelaunt, die Stimmung ist entspannt«, freut sich ein Polizeisprecher. Was haben Merkels neue Freunde heute bloß geraucht?

2. Mai: Täterschutz
In Chemnitz hat ein Serientäter seit Mitte 2016 an mehr als 500 Autos die Reifen zerstochen – Schaden: rd. 70.000 Euro. Jetzt gibt es ein Foto von einer Überwachungskamera. Das Gericht erlaubte die Öffentlichkeitsfahndung. Die Polizei wollte zunächst lieber abwarten: »Wir müssen an den Schutz des Täters denken.« Die Persönlichkeitsrechte des gefilmten Mannes seien »ein hohes, schützenswertes Gut«.

3. Mai: Seine Exzellenz
Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker wird Diplomat bei der EU in Brüssel. Er vertritt mit sofortiger Wirkung die Zentralafrikanische Republik als »Sonder­attaché« für Sport und kulturelle Angelegenheiten – ein Land, in dem es nach wie vor zu schweren Verletzungen der Menschenrechte sowie der Meinungs- und Pressefreiheit kommt. Seine Exzellenz fühlt sich »sehr geehrt«.

4. Mai: Wo bitte gehts nach Schilda?
Folgen Sie der Ausschilderung Stuttgart. Das unsinnige Großprojekt »Stuttgart 21« soll nach vorläufig letztem Stand 8,2 Milliarden Euro kosten. Und 2025 in Betrieb gehen. Zur Erinnerung: Der unterirdische Bahnhof sollte mal »nix koschda«, dann »allerhöchstens« 4,5 Milliarden Euro. Und »spätestens« 2019 eingeweiht werden. Übrigens: Jörg Marks, der (vierte) Technik-Chef des Berliner Pannenflughafens BER, ist per Ende Mai gefeuert. Sein Gehalt bekommt er noch bis Ende des Jahres, eine Abfindung von 285.000 Euro obendrauf.

5. Mai: Teatime
Deutschlands größtes Abschiebegefängnis in Büren bei Paderborn (NRW) ist geradezu ein vorbildliches Irrenhaus. Dort gibt es »besonders gesicherte Räume« (bgR) für die schweren Fälle. Die Zellen befinden sich im Keller. Es gibt eine Matratze und eine in den Boden eingelassene Toilette – mehr nicht. Wie man es dorthin schafft, veranschaulicht aktuell ein interner Bericht: »Der Untergebrachte verlangte einen Tee. Nachdem dieser ihm durch eine Sicherungskraft gereicht wurde, ergriff der Untergebrachte den Becher, um diesen sofort der Sicherungskraft ins Gesicht zu werfen. Offensichtlich war es das Ziel, den Kollegen zu verbrühen. Dem Werfen des Teebechers folgte der Versuch, den Kollegen anzugreifen. Im weiteren Verlauf zerstörte der Untergebrachte den Fernseher und bewaffnete sich mit Scherben und drohte wiederholt damit, Kollegen umbringen zu wollen. Nachdem Verstärkung angefordert wurde, wurde der Untergebrachte mittels Schutzanzug und Schild im Haftraum zu Boden gebracht und anschließend in den bgR Haus 1 verbracht.«

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