Das Irrenhaus-Tagebuch 43

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 13. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus- Tagebuch«.

 

1. Oktober: Die Unterwerfung

Im Irrenhaus ist in dieser Woche ein multimedialer »Workshop« angesetzt. Die ganzwöchige Veranstaltung steht unter dem Motto »Evaluierung eines Staatsbesuchs« – oder das »Protokoll einer Unterwerfung«: Was den osmanischen Heerscharen des Großwesirs Kara Mustafa Pascha 1683 vor den Toren Wiens nicht gelang, das erreichte Sultan Recep Tayyip Erdoğan auf den Monat genau 335 Jahre später in Berlin und Köln: die Eroberung Deutschlands im Triumphzug. Der Halbdiktator, dessen Bajonette nach eigenen Worten die Minarette sind, durfte sich drei Tage lang aufführen wie in einer osmanischen Kolonie!

Es begann schon nach der Ankunft mit »militärischen Ehren« in Berlin. Bei seinem Triumphzug durch die deutsche Hauptstadt öffnete Erdoğan das Fenster der vom deutschen Steuerzahler bereit gestellten Maybach-Limousine, um jubelnden Anhängern den islamistischen »Rabia-Gruß« zu zeigen. Dieser Gruß, bei dem vier Finger in die Luft gereckt werden und der Daumen angewinkelt auf die Handfläche gepresst wird, ist das Symbol der Muslimbruderschaft. Es ist nebenbei auch der Gruß der Scharia.

Wie später in Köln grüßten stramm- stehende Spaliere sogenannter Deutsch-Türken mit dem faschistischen  »Wolfgruß« zurück. Dabei formen Daumen und Finger des rechten ausgestreckten Arms den Kopf eines Wolfs. Dieser »Gruß« gilt als Erkennungszeichen der »Grauen Wölfe« (»Bozkurtlar«), einer SA-ähnlichen Schlägertruppe der extremistischen »Ülkücü«-Bewegung.

Der Bundespräsidentendarsteller Frank-Walter Steinmeier und die Masseneinwanderungskanzlerin Angela Merkel (CDU) umgarnten den »Staatsgast« nach allen Regeln des Protokolls. Beide wissen, was Erdoğan auch weiß: Der Türkei-Deal ist der einzige bislang noch funktionierende Teil der sogenannten Flüchtlingspolitik. Der Sultan hat den Schlüssel zu den türkischen Camps (3,4 Millionen Syrer) in der Hand. Man könnte es auch so sagen: Merkels wahres Ankerzentrum ist Ankara.

Ehre, wem keine Ehre gebührt: Frank-Walter Steinmeier empfängt den türkischen Staatschef mit militärischem Zeremoniell

Der »Staatsbesuch der Schande« (›Bild‹) hielt weitere Höhepunkte bereit: Bevor Steinmeier in Schloss Bellevue »halal« auftischen ließ, wurde bei der Pressekonferenz mit des Sultans serviler Statthalterin ein regimekritischer Fotograf vor den Augen der Weltpresse abgeführt. Der Sultan lächelte milde. Vor 335 Jahren hätte er noch den Kopf des Mannes gefordert.

Beim sogenannten Staatsbankett zog der »hohe Gast« dann vom Leder: In Deutschland würden »tausende Terroristen herumlaufen«, pöbelte Erdoğan. Teilnehmern der Tafel soll der Halal-Bissen im Halse stecken geblieben sein.

Das Beste wie immer zum Schluss: In der Domstadt Köln, wo der »Staatsgast« die neue DITIB-Prachtmoschee eröffnete, sperrten türkische Bodyguards einen Straßenzug mit rot-weißem Flatterband ab, schüchterten Demonstranten massiv ein. 90 Minuten lang war die deutsche Polizei nicht mehr Herr der Lage.

»Es war ein erfolgreicher Besuch«, resümierte Erdoğan vor 1100 Anhängern. Wer wollte ihm da widersprechen?

QUELLEBild: imago
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